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Sachbuch des Monats: Unnützes WienWissen

Der Haubentaucher

„Unnützes WienWissen“, zusammengetragen von der Stadtbekannt Medien Gmbh, erschienen im Holzbaum Verlag 2013 Holzbaum entwickelt sich Schritt für Schritt zu einem unserer verlegerischen Favoriten. Seine kleinen feinen Werke bürgen meist für Humor mit Tiefsinn, so auch in diesem Fall. Wann fuhr der letzte Schaffner in einer Wiener Bim mit? Wie viele Sänften gab es im Jahr 1780? Welches Eis aß Kaiserin Elisabeth fast täglich? Und stimmt es, dass „Sisi“ auf…

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Sachbuch des Monats: Wir sind durch die Mur geschwommen

Der Haubentaucher

Edda Engelke: Wir sind durch die Mur geschwommen. Ein Fluss als Grenze zwischen zwei ideologischen Systemen in den Fünzigerjahren. Wissenschaftliche Reihe des Pavelhauses. 2013. Die Grenze zwischen Österreich und Jugoslawien war bekanntlich eine ebenso sensible wie schwer zu bewachende Angelegenheit. Zu ebener Erde über viele Kilometer entlang der Straße, teilweise mitten durch die Weinberge verlaufend, zu Wasser durch die Mur vorgegeben. Nicht wenige haben es in all den Jahren des…

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Sachbuch des Monats: Junkies wie wir

Der Haubentaucher

Kurosch Yazdi: „Junkies wie wir. Spielen. Shoppen. Internet. Was uns und unsere Kinder süchtig macht“, edition a 2013 Kurosch Yazdi ist Chef der Suchtabteilung an der Wagner-Jauregg-Klinik in Linz. Bearbeitet wurde das Buch vom Wiener Journalisten und Autor Fabian Burstein. Die These: Wir alle sind potenzielle Süchtler. Es kommt darauf, was wir daraus machen. Und welche Vorbildwirkung wir gegenüber unseren Kindern ausüben können respektive wollen. Der Ansatz ist durchaus erfrischend,…

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Sachbuch des Monats: Die Zwei-Klassen-Justiz

Der Haubentaucher

Werner Tomanek: „Die Zwei-Klassen-Justiz“, edition a 2012 Gleich in der Einleitung, die er Eröffnungsplädoyer nennt, kommt Anwalt Tomanek zur Sache: „Es ist also höchste Zeit, eine bittere Wahrheit auszusprechen. Je mehr Nullen an einer Schadenssumme dranhängen, desto glimpflicher fallen Ermittlungsdruck und Strafrahmen aus.“ In der Folge zeigt er anhand von Beispielen, dass die heimische Justiz nicht korrupt ist, wohl aber auf einem Auge kurzsichtig. Draufzahlen, so Tomanek, würden diejenigen, die keine Macht und kein…

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Sachbuch des Monats: Führen, gestalten, bewegen

Der Haubentaucher

Dalai Lama & Laurens van den Muyzenberg: „Führen, gestalten, bewegen – Werte und Weisheit für eine globalisierte Welt“. Campus Verlag. Was hat Buddhismus mit Wirtschaft zu tun und der Dalai Lama mit Top-Managern? Sehr viel, wie dieses Buch beweist, das aus einem zwanzigjährigen Dialog zwischen den beiden Autoren Laurens van den Muyzenberg, international tätiger Unternehmensberater, und seiner Heiligkeit Gyatso Tenzin entstanden ist. Selbstmanagement und verantwortungsvolles Handeln spielen nämlich auch im…

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Sachbuch des Monats: Ich oder Ich

Der Haubentaucher

Mathias Illigen: Ich oder Ich. Die wahre Geschichte eines Mannes, der seinen Vater getötet hat. Verlag Edition a, 2012 Vorbemerkung der Redaktion: Bisher haben wir Bücher dieses Verlags stets mit der Vorsilbe „Un-“ gebrandmarkt. Doch diesmal ist alles anders, findet unsere Literaturexpertin RS Mathias Illigen ist Intellektueller – jung, erfolgreich und überzeugt von sich selbst. Als aufstrebender Protégé des Starphilosophen Peter Sloterdijk hat er eine große Zukunft vor sich. Doch…

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Sachbuch des Monats: Die Themse

Peter Ackroyd: Die Themse. Knaus 2008. Das kann auch nur ein Engländer: Fast 600 Seiten dick ist die „Biographie eines Flusses“, die der Journalist und Autor Ackroyd über die gerade einmal 346 Kilometer lange Themse geschrieben hat. Ein monumentales Werk in jedem Sinne. Die Geschichte Europas, die Religion, Kriege, Flora und Fauna – es gibt nichts, was sich nicht in Verbindung mit Englands wichtigstem Gewässer bringen lässt. Ein tolles Buch…

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Sachbuch des Monats: Legionäre am Ball

„Legionäre am Ball“ von Barbara Liegl und Georg Spitaler. Erschienen bei Braumüller Mai 2008 Die erste systematische Untersuchung von ausländischen Spielern im gesamten österreichischen Profifußball nach ’45, die beiden Autoren haben sich ganz schön was vorgenommen. Trotz strikter Wissenschaftlichkeit ist das Buch im Übrigen nie langweilig. Dafür sorgen schon die Interviews mit Spielern, ihre Geschichten und die Fülle an Fotos, die man so kaum je gesehen hat. Das Buch verfolgt…

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