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Alte CD des Monats Juli

Der Haubentaucher

The King’s Singers „Madrigal History Tour“, erschienen 1984/2004 bei EMI. Der sechsköpfige Männerchor aus England, der heuer mit dem gleichnamigen Programm bei der styriarte für Furore sorgte, besteht bereits seit 1968. In den frühen 80ern entstand diese Platte, die Madrigalen aus Italien, England, Frankreich, Spanien und aus dem deutschen Raum vereinigt. Traumhaft gesungen und live wie auf Tonträger auch sehr unterhaltsam. Besonders stechen bei dieser Aufnahme die Qualitäten der Countertenöre…

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Musik

CD des Monats: ost klub, Kapitel 1

Der Haubentaucher

„Kapitel 1“ ist die erste musikalische Sammlung des jungen Wiener „ost klub“. Am Rennweg, wo schon laut Metternich der Balkan begann, genauer in der Schwindgasse, findet seit Ende 2005 zusammen, wer Musik aus dem Osten liebt. Eine laute wilde Mischung davon ist nun auch auf der ersten Compilation versammelt: Ukrainischer Gitarren-Rock, Roma Rap, Balkan Brass und allerlei sensationell Exotisches. Da steppt Väterchen Bär! Mehr! Hörproben auf: http://www.ost-klub.at/kapitel1.html

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CD des Monats: Grinderman

Der Haubentaucher

Nick Cave, Warren Ellis, Marty P. Casey und Jim SclavunosMute Records, 2007 Nick Cave hat für sein viel beworbenes Vier-Herren-Projekt „Grinderman“ nicht nur Lob geerntet. Wohl deshalb, weil man von der neuen Combo auch einen neuen Sound erwartet hatte. Doch Cave bleibt Cave. Und das ist gut so. Raubeinig und unrasiert läuft der Meister des dunklen Gemurmels mit seinen gitarrenschweren Begleitern zu Bestform auf. Grrr……inderman!

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CD des Monats April

Der Haubentaucher

Neon Bible, von Arcade FireRelease: März 2007 „The Song is not asleep, It’s moving under my feet“. Diese Songzeile ist symptomatisch für die neue Platte der kanadisch-texanischen Band Arcade Fire. Denn ihre Neon Bible versetzt nicht nur das Trommelfell in Schwingung. Unter dem Etikett Indie-Folk-Rock treten acht Musiker zur Missionierung unserer Gehörgänge an. Und mittendrin säuselt der Hohepriester des Pathos, Win Butler: schwer und sehnsuchtsvoll, besessen und unterwürfig, schrill und…

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CD des Monats März: Arctic Monkeys

Der Haubentaucher

„Whatever people say I am, that’s what I’m not“, erschienen 2006 bei Domino Mit einem lässigen knappen Jahr Verspätung hat jetzt auch das Senioren-Magazin Hauben-taucher die wilden Kerle von Arctic Monkeys am Cover. Dass inzwischen zwei neue Single-CDs erschienen sind, ist uns dabei ebenso wurscht wie der völlig absurde Hype, der die Monkeys erwischte, ehe sie noch eine einzige Platte produziert hatten. Wer es noch nicht kennt: wunderbar britische Kurzatmigkeit,…

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CD des Monats Feber: Portnoy

Der Haubentaucher

„The Dust of Ages“, erschienen 2007 bei pumpkin records Portnoy, das ist Heimo Mitterer, kenntnisreicher Liebhaber des angloamerikanischen Musikschaffens und selbst so etwas wie eine lebende Legende im bescheidenen Grazer Independent-Bereich. „The Dust of Ages“ ist eine mutige Platte, denn sie besteht zu 100 Prozent aus Bearbeitungen von Größen wie Pete Shelley, Billy Bragg oder Daniel Johnston. Das könnte ins Auge gehen, tut es hier aber nicht. Mancher große Song…

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CD des Monats: The Pig’s Big 78s

John Peel & Sheila: „The Pig’s Big 78s“, erschienen 2006 bei Trikont John Peel , vor etwas mehr als zwei Jahren verstorbener Radio-DJ, gilt nach wie vor als wichtigster Wegbereiter „un-abhängiger“ Musik, sei es Rock, Pop oder World-music. Der legendäre Brite war aber auch ein begeisterter Sammler alter Shellacks. Zusammen mit seiner Frau Sheila, genannt „The Pig“, stellte er diese Sammlung an wunderbaren alten Tracks zusammen, die leider erst jetzt…

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CD des Monats November: Lassos Mariachis

Der Haubentaucher

Die Mariachis aus Wien sind nicht zum ersten Mal Rezensions-Objekt auf dem Haubentaucher. Und wie schon bei früheren Gelegenheiten gilt: Wer am Sonntag abend lieber den „Sumpf“ im Radio hört als Kommissar Harald Krassnitzer im Fernsehen zu erleiden, wer lieber das Buch von Austrofred liest als die Autobiographie vom Fischerheinz, der wird auch die Lassos Mariachis mögen. Wie immer haben sie in ihren Knarren kein blaues Pulver, sondern einen Haufen…

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CD des Monats Oktober

Der Haubentaucher

Devendra Banhart: „Cripple Crow“ Mit ein bissl Verspätung von cirka einem Jahr haben wir das hier entdeckt. Angeblich hat „Cripple Crow“ irgendetwas mit Folk zu tun. Tatsache ist, dass Mr. Banhart wahrscheinlich einen kompletten Klopfer hat, diese Wanderung zwischen Genie und Wahnsinn aber ausgesprochen gute Musik hervorbringt. Hispanische Einflüsse, asiatisches Hippie-Gewusel und ganz normale Rockmusik auf einer einzigen kleinen CD. Cripple Crow im Netz

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CD des Monats September

Der Haubentaucher

Lebensberatungspraxis Dr. JaegerHeino Jaeger war Maler, Autor und Meister der skurrilen Dinge. Sein Leben lang blieb er ein Geheimtipp, erst nach seinem Tod 1997 wurde er von einem etwas größeren Publikum entdeckt. Die CD „Lebensberatungspraxis Dr. Jaeger“, erhältlich im guten Fachhandel, vereint eine Serie von fingierten Telefonaten, die Jaeger in einer Rundfunksendung präsentierte. Der Hörer erkennt erst nach und nach, was genau daran eigentlich komisch sein soll – doch irgendwann…

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