SOPHIA KENNEDY: „Monsters“, City Slang VÖ 7. 5. 2021 Mrs. Kennedy stammt aus Baltimore, lebt aber in Hamburg. Das amerikanische Erbe, der europäische Einfluss, all das mischt sich auf der Platte genauso wie die Stimme mit allerlei digitalen und analogen Sounds. Die Platte reicht von Gospel- und Soul-Elementen bis zu Electro und Rap, es sind viele Welten, die in diesen 13 Songs angespielt werden. Die „Monsters“ haben Schwung und etwas…
weiterlesenTonträger des Monats Mai / AUT
ANNA ANDERLUH: „Leave Me Something Stupid“, VÖ 7. 5. 2021 Anna Anderluh ist eine vielseitige Künstlerin und sie ist im besten Sinne „meinungsstark“. Neben der Musik und dem Schauspiel ist ihr auch das Engagement für das Sichtbarmachen von Musiker*innen in Österreich wichtig, folgerichtig ist sie im Leitungsteam des Vereins Fraufeld aktiv. Den Titel des Albums erklärt sie folgendermaßen: In einer Zeit, wo alles nach Optimierung schreit und sogar der Mittagsschlaf…
weiterlesenAufgewachsen im schönen Mostviertel, nicht zuletzt geprägt vom chilenischen Background ihres Vaters, beginnt Sigrid Horn schon als Teenager ihre musikalische Karriere. Die erste Station: Der Protestsongcontest in Wien. Mit einer Nummer, die sich gegen die Bauwut im Lande richtet, gewinnt sie bei ihrem fünften Antreten. Stellt sich die klassische Radioreporter*innenfrage: Würde sie denn auch zum „richtigen“ Songcontest fahren? Warum sie lieber in Lunz am See „open air“ aufspielen würde als…
weiterlesenAndreas Rainer: „Wiener Alltagspoeten“, Milena Verlag 2021 Schande über uns. Das Ding ist richtig groß auf Instagram und wir haben es bisher noch gar nicht wahrgenommen. Aber viel wichtiger ist sowieso: Kann ein Buch, das im Wesentlichen aus Postings besteht, dann auch in gedruckter Form einen Mehrwert entwickeln? Böhmermanns Tweets haben sich zumindest gut verkauft. Und das Buch aus dem Inneren der Wiener Büchereien war auch richtig gut. Die Wiener…
weiterlesenNetzbuch des Monats
Christian Burger: „Sch(m)utz im Netz. Warum wir digitale Masken brauchen“, Leykam Streitschriften Nummer 9, 2021 Der Mann hat recht. Und zwar sowas von. Denn erstens weiß er als langjähriger Leiter des Community Management beim STANDARD ganz genau, worüber er schreibt. Er erlebt Tag für Tag, wozu Menschen sprachlich fähig sind, und zwar sowohl mit Nickname, anonym oder mit ganzem Namen. Die aktiven Nutzerinnen und Nutzer der Foren auf der Website…
weiterlesenLauf des Monats
Update: Nach unseren bescheidenen Berechnungen wurden von Haubentaucher-Fans an die 250 EUR erlaufen, ergangen, erradelt. Ihr könnt natürlich auch jetzt noch etwas beitragen. Wenn ihr euch für die gute Sache bewegt und etwas spendet, gebt uns gern Bescheid und wir nehmen euch in unsere Liste der guten Menschen auf. Danke an alle, die dabei waren. Hier die Ursprungsidee: Der Haubentaucher läuft heuer wieder für die gute Sache. Dieses mal möchten…
weiterlesenRoman des Monats Mai
Emil Bobi: „ABARA DA KABAR – Die Rückreise“, Anton Pustet Verlag 2021 „Es gab nicht siebentausend Sprachen, sondern acht Milliarden“ – so Emil Bobi in seinem Roman mit dem Titel „ABARA DA KABAR – Die Rückreise“. Er präsentiert eine Art Reisebericht zum Ursprung der Sprachen, der zwischenzeitlich in eine Familiengeschichte und eine Abhandlung über Journalismus abzweigt und letztendlich in einer Art Schnitzeljagd in Marokko endet. Bobi legt eine sprachliche Zerreißprobe…
weiterlesenSusanne Schmidt: „Machen Sie mal zügig die Mitteltüren frei. Eine Berliner Busfahrerin erzählt“, hanserblau 2021 Welche Stadt ist ähnlich charmant wie Wien? Berlin natürlich. Die dortigen Verkehrsbetriebe sind ohnehin schon Legende, wegen der Schnoddrigkeit der Bediensteten, aber auch wegen manch gelungener Social-Media-Aktion. Nun kam die BVG auf eine Idee, die gar nicht so viel mit Marketing zu tun hat, sondern eher mit Verkehrssicherheit: Wer fährt am sichersten Auto? Frauen mittleren…
weiterlesenRoman des Monats April
Tanja Paar: „Die zitternde Welt“. Haymon: Innsbruck-Wien 2020 Wie es ist, wenn ein Rumpeln durch die Welt geht und sämtliche Pläne durchkreuzt, erleben wir gerade. Doch das Corona-Rumpeln ist nichts im Vergleich zum Beben, das vor über 100 Jahren die politische Ordnung in Europa aus den Angeln gehoben hat. In dieser Zeit rund um den Ersten Weltkrieg spielt der Roman „Die zitternde Welt“. Die Autorin Tanja Paar macht uns darin…
weiterlesenMoni Klengel spielt, führt Regie und ist – so würden jedenfalls BWL-Studis sagen – CEO im Theater im Bahnhof in Graz. Im Gespräch erzählt sie, wie man bei der Gewerkschaft vorspricht, um ein Diplom als Schauspielerin zu bekommen. Sie verrät sogar Details über das Budget des Theaters, warum sie keine Visitenkarten hat, wieso es ein Highlight war, Wolfgang Schüssel darzustellen, und wie die Nachbarin reagiert, wenn sie im Fernsehen zu…
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