Max Goldt live im Grazer LiteraturhausDonnerstag, 10. April um 20 Uhrwww.literaturhaus-graz.at Max Goldt — Alter und Aussehen egal (LIVE) from Katz und Goldt on Vimeo.
weiterlesenAutor: Haubentaucher
Petra Mitchell: „Neun Briefe, drei Fotos, ein Name“. Größenwahn Verlag 2014 Nein, das ist kein hochliterarisches Werk. Trotzdem hat es seinen Platz im Regal (und hier auf dem Haubentaucher). Denn es ist an der Zeit, das Thema Besatzung und Besatzungskinder aufzuarbeiten – ehe die betroffenen Mütter und Väter aus biologischen Gründen nicht mehr als Zeitzeugen zur Verfügung stehen. Petra Mitchells Vater war amerikanischer Soldat. Ihre Mutter arbeitete nach dem Krieg…
weiterlesenSachbuch des Monats: Gooool do Brasil
Alois Gstöttner: „Gooool do Brasil. Kartografie einer nationalen Leidenschaft“, Club Bellevue 2014 Man nehme einen Oberösterreicher mit Wohnsitz in Wien (Näheres im unten stehenden Interview), der früher in Graz im Grafik- und Architekturumfeld aktiv war und später in Wien ein formidables Magazin editierte. Man nehme eine Passion: Fußball. Und ein Land der Sehnsucht: Brasilien. Herausgekommen ist bei dieser Kombination ein wirklich gelungenes Gesamtwerk, das natürlich nicht zufällig im WM-Jahr herauskommt…
weiterlesenInterview des Monats: Alois Gstöttner
Der Haubentaucher sprach mit Alois Gstöttner, Autor und Fotograf von Gooool do Brasil Haubentaucher: Alois, die Grazer kennen dich als Grafiker, die Wiener als Macher des Fußballmagazins »Null Acht«, aber wieso Brasilien? Alois Gstöttner: Die letzte Ausgabe von »Null Acht« hatte einen Brasilien-Schwerpunkt. Das war damals, um den Jahreswechsel 2008 / 2009, auch mein erster Besuch in Brasilien. Eins führte zum anderen: Die Liebe (zu Futebol), die Lust (auf ein…
weiterlesenDavid Sedaris: „Sprechen wir über Eulen und Diabetes“, Blessing Verlag Ja, der wieder. Böse, hinterfotzig, irgendwie aber auch charmant, sehr sehr witzig und selbstironisch – die Kurzgeschichten von David Sedaris sind immer ein Volltreffer. In „Sprechen wir über Eulen…“ behandelt er unter anderem kulturelle Differenzen zwischen Europa und Amerika, zutiefst Menschliches und Zwischenmenschliches (zum Beispiel Nebenerscheinungen von Gesundenuntersuchungen im gehobenen Alter) und streut immer wieder kleine feine Nadelstiche ein. Gegen…
weiterlesenKonzert des Monats März
Im Jänner auf dem Haubentaucher empfohlen, nun live in Graz: They call it Pi. Nähere Infos gibt es hier: www.facebook.com
weiterlesenFilm des Monats: Unendlich jetzt
„Unendlich jetzt“ von Roman Pachernegg und Jasmine Wagner. Zugegeben das Thema „Zeit“ ist nicht neu im Kino und auch die Gestaltungsweise des Films mit dominierenden Interviewpassagen ist keine Revolution. Dennoch beschert einem „Unendlich jetzt“ 90 erbauliche Minuten. Pachernegg und Wagner ist es nämlich gelungen, die unterschiedlichsten Aspekte zu beleuchten und ausgesprochen interessante Interviewpartner zu gewinnen. Vom Grazer Chronobiologen Max Moser über den Weltenwanderer Gregor Sieböck, vom Zeit-Aussteiger Timothy Speed bis…
weiterlesenTonträger des Monats März
Aber das Leben lebt: „Figures“, CD, erscheint am 21. März 2014 bei Trauerplatten/TrostDas neue Wiener Label Trauerplatten startet mit einer ausgesprochen soliden CD. Die Band mit dem interessanten Namen Aber das Leben lebt sollte man ja schon irgendwie irgendwo gehört haben, immerhin haben die vier Herren bereits sieben Alben veröffentlicht und sind mit heimischen Größen wie Kreisky oder Naked Lunch auf Tour gewesen. „Figures“ ist eine Sammlung von 9 Songs,…
weiterlesenSchwein gehabt: Die Regierer aus dem Burgenland und ihr rätselhaftes Non-Profit-DenkenDer burgenländische Grünen-Politiker Michel Reimon hat dieser Tage darauf aufmerksam gemacht, dass die Landesregierung in Eisenstadt auf wundersame Weise geldscheu ist und dabei in der jüngeren Vergangenheit möglicherweise nicht gerade im Sinne der Bürger und Bürgerinnen agierte (um es vorsichtig auszudrücken).Hintergrund ist der Verkauf der Bank Burgenland im Jahr 2006 an die Grazer Wechselseitige (kurz Grawe). Aus Gründen, die heute…
weiterlesenLyrik des Monats: Der Wörteridiot
Wolfgang Pollanz: „Der Wörteridiot“ (Usekan na besede), literarische Schriftenreihe des Pavelhauses, Band 12, Feber 2014 Übersetzung ins Slowenische von Daniela Kocmut Den Kulturschaffenden Pollanz hier noch vorzustellen, hieße Eulen nach Athen zu scheuchen. Der neue Lyrikband des südweststeirischen Schriftstellers und Verlegers ist jedenfalls ein besonders schönes Teilchen in seinem Werk-Kosmos, denn er vereint Musikalisches und Literarisches, Popkulturelles und Persönliches. Zur Eröffnung gibt es zehn Hommagen (sagt man das so?) an…
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