2012 veröffentlichten der Journalist Dominik Flammer und der Fotograf Sylvan Muller eines der faszinierendsten Bücher, die je über die Kultur des Essens in unseren Breiten produziert wurden. „Das kulinarische Erbe der Alpen“ (368 Seiten, 200 grandiose Farbfotos, erschienen im AT Verlag) ist ein Standardwerk – nicht nur für Gourmets, Kulturhistoriker oder Kochbegeisterte, sondern auch für Grafiker, Fotografen, Designer und -innen. Nun stellten die beiden Schweizer das Kochbuch zum Meisterwerk vor.…
weiterlesenAutor: Haubentaucher
Konzert des Monats Feber
Blizzfrizz im PPCBlizzfrizz, das ist kurz gesagt: Kult. Seit 1978 in wechselnden Besetzungen aktiv, ist uns die Band rund um Andi Beit und Reinhard Weixler zuletzt als Vorgruppe von FSK im Forum Stadtpark höchst positiv aufgefallen. Anderswo hätten sie den Herren schon ein Denkmal gebaut, aber immerhin: Hierzulande wurde das Konzert von der kleinen feinen Bar in den Hauptraum des PPC verlegt, was doch für allerlei Vorfreude spricht. Am 27.…
weiterlesenMartina Schenk (Team Stronach), Unguided MissileDie Chance, dass der traurige parteipolitische Haufen, den Frank Stronach im Nationalrat hinterlassen hat, so schnell aus den Medien verschwindet, ist nicht allzu hoch. Immer wieder machen die von Stronach in die Wertewelt der globalen Ökonomie eingeschulten Damen und Herren durch neuen pseudo-liberalen Nonsens von sich reden. So geschehen Ende Jänner im Falle der Nationalrats-Abgeordneten Martina Schenk. Als Reaktion auf die Pläne der Innenministerin, Polizeistationen…
weiterlesenWerden hoffentlich noch nicht alle gesehen haben: Wenn Google ein Kerl wäre. Derber US-Humor (nicht gänzlich safe for work), aber sei’s drum…
weiterlesenTonträger des Monats Feber
Bananz: „Kas gibts gnuag“, erschienen bei KORA 1303Wie klingt Bananz? Wie Ernst Molden plus Roland Neuwirth plus vielleicht auch Sigi Maron plus ganz wichtig: Kein Wiener, sondern Linzer Zungenschlag. „Volksmusik“ und „Weltmusik“ nennt diese Summe der Pressetext, früher hätte man einfach und ohne Hintergedanken „Liedermacher“ dazu gesagt. Der Mann, der sich hinter dem schönen Künstlernamen Bananz verbirgt, dechiffriert auf seiner CD die Werbesprache, die Parolen der allgegenwärtigen Sparpaketler, die diversen Alltagsjargons,…
weiterlesenNachwuchsarbeiten des Monats Feber
Die FH Joanneum in Graz bringt nicht nur Jahr für Jahr eine Reihe international gefragter AbsolventInnen hervor, sie ist auch mit ihren Veröffentlichungen längst zu einem wichtigen Player im Nachwuchsbereich geworden. Wo anderswo gestrichen und gespart wird, da wird an der FHJ noch liebevoll gestaltet und gedruckt. Vor kurzem erschienen drei Arbeiten, die jede auf ihre Art bemerkenswert sind. Zum einen gibt es die Bachelor- und Masterarbeiten im dunkeltürkisen Überblick…
weiterlesenIm „Gwölb“ in der Hartberger Altstadt versammelten sich vor wenigen Stunden 50 bis 60 Leutchen, was völlig ausreicht, um diesen Veranstaltungsort restlos zu füllen. Chris Eckman, der große Mann des Alternative-Country-Folk-Rock (drunter tun wir’s nicht!), und der slowenische Bassist Ziga Golob gaben ein Konzert der Extraklasse. Eckmans neue CD „Harney County“ bildete den Rahmen, rund um diesen herum sang und spielte der (frühere) Frontman der Walkabouts, dass es wahrlich eine…
weiterlesenDer namenlose Australier aus der Waschmaschine.Wie immer er auch heißen mag, er hat Riesenglück gehabt. Gemeint ist ein junger Mann aus Mooroopna, Provinz Victoria, 180 Kilometer nördlich von Melbourne. Riesenglück deshalb, weil er1.) von einer ganzen Armada von Rettungskräften und mit Hilfe einer kräftigen Dosis Olivenöl gerettet wurde und2.) weil kein Medium bisher seinen Namen veröffentlicht hat. Wären etwa die Bild oder The Sun rechtzeitig vor Ort gewesen, Gnade ihm…Was genau…
weiterlesenBuch des Monats: Graz. Novelle.
Bart Moeyaert: „Graz. Novelle.“ luftschacht Verlag 2013. Na sowas. Da kommt ein Belgier, der bislang am ehesten für seine Jugendbücher bekannt war, auf die Idee, eine Novelle zu schreiben statt eines Romans. Und statt Brüssel oder Brügge nimmt er dann auch noch Graz als Schauplatz. Das Resultat ist ein verwinkeltes, manchmal verwirrendes, detailreiches, akribisches, irgendwie auch liebevolles und vor allem düsteres Stück Literatur. Kann man sich sehr gut als französische…
weiterlesenTonträger des Monats Jänner 2014
They Call It Pi: „The kitchen sink and its psychic matter“, SixtySix Records Fünf junge Menschen, die sich in Wien über den Weg liefen und seit 2011 gemeinsam Musik machen, präsentierten im Dezember ihre erste CD, die kraftvoll und originell daherkommt. Eine sehr markante weibliche Lead-Stimme und ein Sound, den man am ehesten mit Art-Rock umschreiben könnte, prägen das Geschehen. Auch die hohe Qualität des Pianos und die druckvoll gespielten Drums…
weiterlesen
