John Williams: „Stoner“, erschienen bei dtv 2013 „Nun begann er zu begreifen, dass die Liebe weder Gnade noch Illusion war, vielmehr hielt er sie für eine Art der Menschwerdung, einen Zustand, den wir erschaffen und dem wir uns anpassen von Tag zu Tag, von Augenblick zu Augenblick durch Willenskraft, Klugheit und Herzensgüte“, schreibt Autor John Williams in seinem im Jahre 1965 geschriebenen, fast schon vergessenen und 2006 wiederveröffentlichten Roman „Stoner“. …
weiterlesenEin altes Beisl erwacht zu neuem Leben.Der Haubentaucher kann’s bezeugen.http://haubentaucher-beisl.blogspot.co.at/
weiterlesenLyrik des Monats März/April
Mahler: dachbodenfund. gedichte. luftschacht 2015.Nicolas Mahler ist ein großartiger Zeichner, seine Arbeiten sind nicht nur in diversen Büchern zu bewundern, sondern auch regelmäßig in Zeitungen und Zeitschriften wie Titanic, NZZ oder Die Zeit. Der Wiener verfügt über einen minimalistischen, wunderbar staubtrockenen Humor und: Er liebt die Literatur. So sind etwa seine zeichnerischen Auseinandersetzungen mit Robert Musil und Thomas Bernhard, beide erschienen bei Suhrkamp, jetzt schon legendär.Sein neuestes Buch enthält nur…
weiterlesenWiedersehen des Monats
Wie kriminell ist die Grazer Jugend? Diese Frage wurde bereits Ende der 1970er Jahre gestellt und führte zum Kinofilm „Lauf, Hase, lauf“ nach einem Drehbuch des jüngst verstorbenen Grazer Journalisten Werner Kopacka. Der Stoff beruht auf einer wahren Geschichte aus der Kapellenstraße. Den Titel wiederum kennen wahrscheinlich zahlreiche Leser und -innen auch ob des gleichnamigen Liedes von Wilfried. 1980 kam der Streifen von Alfred Ninaus in die Kinos und wurde…
weiterlesenBuch des Monats?
–> Evelyn Peternel und Andreas R. Peternell: „Who the fuck is Alice? 101 Antworten auf die drängendsten Fragen der Popmusik“. Verlag Rogner & Bernhard 2015 Die erste – banale – Frage, die sich vermutlich etliche Menschen stellen werden, wenn sie dieses Buch zu Gesicht bekommen: Was soll der Hase (oder das Kaninchen?) am Cover? Wir wissen es nicht, wahrscheinlich haben wir irgendein virales Video verpasst. Die zweite Frage: Handelt es…
weiterlesenSex in der Box. Oder: Die TV-Entwickler keuchen aus dem letzten Loch.Wer immer noch glaubt, Fernsehen sei irgendeine Art von sinnvoller Freizeitgestaltung, wird dieser Tage wieder auf eine harte Probe gestellt. Kaum sind alle unbekannten Stars aus dem Dschungel entfleucht, singen sie wieder auf den Showbühnen oder rätseln bei Jauch und Assinger unter immer neuen absurden Mottos. Noch wilder treiben es die Privaten, die uns abwechselnd Polizeieinsätze, Renovierungsversuche in Bruchbuden…
weiterlesenHurra, wir haben einen neuen streng geheimen Beislblogger. Mr. UMT wird in Zukunft regelmäßig über neue Lokale in Graz und Umgebung berichten, verstärkt durch den Haubentaucher CEO himself. Hier der erste Bericht des neuen Testers: http://haubentaucher-beisl.blogspot.co.at/
weiterlesenBilderbuch des Monats
Christopher Mavric: „Wildfremd. Straßenportraits aus Graz & Wien“, Fotohof Edition 2015Wird langsam Zeit für eine größere Personale entweder in der einen oder anderen der beiden im Titel genannten Städte. Der mittlerweile in Wien lebende Fotograf Mavric hat mit seinem neuen Bildband, der auf 500 Stück limitiert ist, eine Kollektion von mehr oder minder skurrilen Stadtbewohnern zusammengestellt. In schwarz-weiß bzw. mit zumeist reduzierter Farbe werden Menschen porträtiert, die warten, möglichst lässig…
weiterlesenLP des Monats
Ratrock Tot Sint Jans: „Mud“. 2015, pumpkin recordsRatrock, der Grazer Musiker, der gerne im Verborgenen wirkt und auf diesem Kanal schon mehrmals vorgestellt wurde, hat es wieder getan. Die neue Vinyl-Platte enthält feinstes Material in knapper Ausführung, deutlich geprägt vom Mythos der amerikanischen Landstraße. Neben dem charismatisch zurückhaltenden Herrn spielen alte Bekannte wie David Künstner und Klaus Wohlgemuth Bass und E-Gitarre. Marino Acapulco von Spring & The Land sitzt an…
weiterlesenArnold Odermatt: Karambolage. Ab 7. März im Atelier Jungwirth, Graz Arnold Odermatt hat ab dem Jahr 1948 Geschichte geschrieben. Der Schweizer begann statt der damals üblichen Skizzen Fotografien von Unfallszenen anzufertigen, die er in einem eigenen Labor entwickelte. Odermatts Aufnahmen sind so nüchtern wie Protokolle, gewinnen aber gerade dadurch an Spannung, manchmal auch an subtilem Witz. Im Atelier Jungwirth sind ab 7. März verschiedenste Bilder zu bewundern, die den Polizeialltag über mehrere…
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