Hillary Clinton, ganz privatMrs. Clinton würde bekanntlich gerne US-Präsidentin werden und es gäbe sicher schlechtere Kandidaten und Kandidatinnen. Aber eines macht die amerikanische Öffentlichkeit (und nicht nur diese) einigermaßen unsicher: Der private mail-Verkehr von Mrs. Clinton, der dieser Tage wieder auszugsweise (und nicht zu knapp) veröffentlicht wurde. Weniger die reichlich unbeholfenen Fragen nach TV-Sendungen („auf welchem Sender läuft denn Homeland?“) sind es, die stutzig machen, sondern eher Clintons naive Argumentation.…
weiterlesen„Wien in leiwanden Grafiken“, herausgegeben von Clemens Ettenauer. Holzbaum Verlag 2015. Nette Idee, anschaulich umgesetzt: Informationen zu Wien in Form von Infografiken. So erfährt man auf einen Blick, was der Bürgermeister heute getrunken hat (relativ viel Wein, dazu etwas Mineralwasser), wie die subjektiv wahrgenommene Qualität des Punsches mit jedem neuen Becher steigt und wo die Mieten in der Stadt noch leistbar sind. Neben der einen oder anderen Banalität finden sich…
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weiterlesenWährend die heimische Regierung noch über die Bedeutung des Wortes Zaun diskutiert und die „Attraktivität“ Österreichs für Flüchtlinge reduzieren will, versuchen Freiwillige Tag für Tag und Nacht für Nacht zu retten, was zu retten ist. Und damit sind nicht nur Menschenleben gemeint, sondern auch das letzte bisschen Anstand und Moral. Auch Kulturschaffende sind aktiv geworden, so etwa der Singer-Songwriter Bernhard Eder. Von neuen Sternen am Indie-Himmel wie DAWA und Fijuka…
weiterlesenChristoph Biró: Bösmensch ohne KroneDie Steirerkrone ist eine seltsame Mischung aus altvatrischem Boulevard, sehr gut gemachter Kulturberichterstattung, einem passablen Sportteil und beinhartem politischem Kampagnenjournalismus. Der Vorgänger des heutigen Chefredakteurs war bereits in manchen seiner Kommentaren und Kolumnen weit an oder auch über die Grenzen des schreiberischen Anstands gegangen. Christoph Biró hingegen, seit einigen Jahren Redaktionsleiter, hat sich kürzlich dazu hinreißen lassen, einen Großteil der Vorurteile und Gerüchte gegenüber Flüchtlingen in…
weiterlesenHier speist der Haubentaucher
Ein kleiner Vorgeschmack auf die Kritiken der nächsten Tage ist bereits online. Wir waren beim neuen alten Greiner.Was noch folgen wird: Ein Pro & Contra über eines der neuen Haubenlokale in Graz sowie der eine oder andere Testbericht von unterwegs. Bleiben Sie uns also gewogen und schauen Sie ruhig öfter vorbei beim wieder erstarkten Beislblog unterhttp://haubentaucher-beisl.blogspot.co.at/
weiterlesenTonträger des Monats November
Sex Jams: Catch LP, CD, digital: This Charming Man, 2015Mit der Titelnummer starten die Sex Jams gleich mit Vollgas in die Blütezeit des Noise-Rock. Was wir hier haben? Allerfeinsten Krach, teilweise in atemberaubender Geschwindigkeit dargeboten, der eure Eltern respektive Nachbarn garantiert um den Verstand bringen wird. Irgendwo zwischen Dinosaur Jr. und Jingo de Lunch pendeln sich die vier Herren samt Sängerin Katie Trenk auf ihrem dritten Longplayer ein. Die Texte der…
weiterlesenErlebniserzählung des Monats
Jorgo Chatzimarkakis: „Tagebuch eines griechischen Euro“, Größenwahn Verlag 2015Eine kleine griechische Euromünze mit Eule auf der Rückseite erzählt aus ihrem Leben. Sie landet der Reihe nach bei einem Wirt in Kreta, bei den Olympischen Spielen in Athen und bei Geheimverhandlungen zwischen Luxemburgern und Griechen. Sogar in den Besitz des Ministerpräsidenten gerät sie, um am Ende im Meer zu versinken. Der deutsch-griechische Politiker Chatzimarkakis schildert mit ihrer Hilfe die schwierigen Verhandlungen zwischen…
weiterlesenThees Uhlmann: „Sophia, der Tod und ich“, KIWI Verlag 2015 „Ich hing nicht am Leben, ich wollte nur nicht für Trauer sorgen. Wie ein Fußballspieler, dem der Verein egal ist, der aber die Fans glücklich und jubelnd sehen möchte. Abtreten wie ein Mann. Dem anderen Tod ins Gesicht spucken“, schreibt Autor und („Tomte“- und bzw. Solo-)Sänger Thees Uhlmann in seinem Debütroman „Sophia, der Tod und ich“. Grundsätzlich macht Uhlmann Musik und begeistert…
weiterlesenherbstblog 3: Rascher Abflug
Tja, das war dann leider nichts. Oder zumindest nicht viel. Die sicherlich sehr tolle Schwedin Molly Nilsson war im Festivalzentrum zu Gast, in einem Raum, der für einen Auftritt dieser Art denkbar ungeeignet ist. Erstens: Wenn man sie selbst als groß gewachsener Mensch aus der xten Reihe kaum mehr sehen kann, dann ist die halbe Wirkung schon dahin. Zweitens: Noch weit tragischer ist die Akustik. Der Raum ist durch seine…
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