„Trotzdem. Oscar Bronner. Eine Biographie“ von JM Stim und Eva Weissenberger. rde – redelsteiner dahimène edition 2013.Oscar Bronner ist als Vater von „profil“, „trend“ und „Der Standard“ einer der spannendsten Medienmenschen dieses Landes, keine Frage. Eva Weissenberger (früher Falter, jetzt Kleine Zeitung) und Klaus Stimeder aka JM Stim (Gründer der Datum) sind zwei besonders gute Journalisten. Die Kombination ist also hochkarätig, die Vita Bronners bekanntermaßen spannend und doch ist das Buch…
weiterlesenRoman des Monats: Heartland
Joey Goebel: Heartland, Diogenes 2010 Blue Gene ist ein fauler Sack. Er verkauft Spielzeug am Flohmarkt, das ihm einst seine reichen Eltern im Überfluss gekauft haben. John hingegen sieht aus wie ein smarter Manager und will unbedingt in die Politik einsteigen. Über die Lokalwahl soll es in den Kongress gehen und wer weiß: Vielleicht wird John ja sogar eines Tages Präsident? Da wäre nur ein Problem: Der fesche Politiker in…
weiterlesenSachbuch des Monats: Junkies wie wir
Kurosch Yazdi: „Junkies wie wir. Spielen. Shoppen. Internet. Was uns und unsere Kinder süchtig macht“, edition a 2013 Kurosch Yazdi ist Chef der Suchtabteilung an der Wagner-Jauregg-Klinik in Linz. Bearbeitet wurde das Buch vom Wiener Journalisten und Autor Fabian Burstein. Die These: Wir alle sind potenzielle Süchtler. Es kommt darauf, was wir daraus machen. Und welche Vorbildwirkung wir gegenüber unseren Kindern ausüben können respektive wollen. Der Ansatz ist durchaus erfrischend,…
weiterlesenEine kleine Orgie auf dem Beislblog
Diesmal war unser Gast-Autor Johnny what ausgesprochen aktiv und hat eine kleine Orgie im Volksgarten miterlebt. Link zum Beislblog
weiterlesenDer Kabarettschaftsbund, bestehend aus den beiden Ex-Fußballern Gernot Sick und Hannes Toth sowie Gernot Zenz, widmet sein zweites Programm dem österreichischen Nationalteam. Es geht eher weniger um den Fußballsport als solchen, dafür umso mehr um Sex, Suff und Spielerfrauen. Der Besuch ist daher erst ab 18 erlaubt. Ganz schön derb ist der Spaß, aber stellenweise auch zum Brüllen komisch. Besonders Gernot Sick als Nationalcoach Schreilechner (nomen est omen!) überzeugt auf…
weiterlesenKurt Scheuch: Ein Ghost-Writer als Brief-Freund.Wenn den Kärntner „Freiheitlichen“ gar nichts mehr anderes einfällt, dann denken sie wieder gern an die guten alten Zeiten mit ihrem Jörgerl. Und während das Land immer weiter im Sumpf versinkt, loben die Blauen ihre zweifelhaften Erfolge über den bräunlichen Klee. Bisheriger Höhepunkt an Absurdität: Der Brief, den FPK-Chef Kurt Scheuch dem lieben Freund im Jenseits schrieb. Darin wird betont, wie gut es dem Land…
weiterlesenWebsite des Monats Feber
Rainer Brüderle looking at girls. Was für eine Aufregung um den attraktiven FDP-Spitzenmann Brüderle, der vor einem Jahr einer Journalistin zu nahe trat. Während sich die Printmedien mit den Fernsehsendern um die Wette streiten, wer am meisten zum Thema Sexismus in der Politik beizutragen hat, reagiert das Internet auf seine Weise. Durch eine massive und ausgesprochen spannende Kampagne auf Twitter, aber auch durch einen Blog, der an die Tradition der Kim-looking-at…
weiterlesenEndlich wieder…
… hat sich jemand um den allseits beliebten Beislblog gekümmert. Da der zuständige Redakteur ob der fehlenden spannenden Neueröffnungen in der Genuss-Metropole Graz bereits restlos verzweifelt ist, hat sich ein Leser erbarmt:Hier zum Beisblog
weiterlesenEP des Monats Feber
I-Wolf: Let it go. Seayou Records 2013.Der Leitwolf der Sofa Surfers, deren jüngste CD nicht unbedingt nach unserem Geschmack war, ist auch mit seinem Solo-Projekt wieder aktiv. Nach 10 Jahren Pause gibt es als Amuse gueule einen feinen Song samt Remixes von Ogris Debris und Oliver $. Ab auf die Tanzfläche! Schon der erste Songs mit satten 8 Minuten 10 flasht angenehm durch die Ohrmuscheln. Die Skullandbones-Version bläst einem dann…
weiterlesenCD des Monats Feber
Well: Done. pumpkin records 2013.Well, der Name klingt international. Die Musik hingegen ist zwar mit englischen Texten versehen, aber erinnert doch von der ersten Sekunde an an heimische Bands. Gut geraten, denn Well kommen aus Wien und haben schon bei etlichen Indie-Kapellen (echophonic, Soda) mitgewirkt. Ein bisschen Geduld zahlt sich beim Anhören aus, die erste Nummer „Shameshock“ ist nicht unbedingt der Reißer, aber im Laufe der Zeit steigern sich Well…
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