333 Liebhaber gesucht. Oder: Rettet den Augustin!Wer Wien kennt, der kennt auch den Augustin. Seit über 15 Jahren bereichern die Straßenverkäufer „der ersten österreichischen Boulevardzeitung“ das Bild der Bundeshauptstadt. Bewundernswerterweise schaffen die Macher des sozialkritischen Blattes dies ohne einen einzigen öffentlichen Fördercent zu kassieren. Hut ab! Doch diese Geste allein ist jetzt nicht mehr genug. Die Straßenzeitung steht aufgrund zurückgegangener Verkaufszahlen vor dem finanziellen Untergang. „Liebhaber“ sollen den Augustin nun mit…
weiterlesenAutor: Haubentaucher
Wenn man ein Kleinkrimineller ohne logistisches Know-how ist, sollte man eines immer im Auge haben: den Fluchtweg. Ein Mann in Köln hat diese goldene Regel nicht befolgt – jetzt hat er ausreichend Zeit darüber nachzudenken, wohin der Hase läuft.Link zur Story auf koeln.de© Foto: haubentaucher.at – wie gut, dass wir im Herbst in Köln waren.
weiterlesenIm Atelier Jungwirth am Opernring Nr. 12 gibt es seit gestern (und noch bis 21. Juli) etwas Feines zu sehen. Die Fotografien von Horst Stasny, den man ungestraft Altmeister der heimischen Fotografen-Szene nennen darf, sind oft hintergründig, laden zum genauer Hinschauen und anschließenden Schmunzeln ein. Er lichtet keine supertollen Models ab, sondern bevorzugt Menschen wie dich und mich. Dazu ein paar Künstler wie Maria Lassnig und Hans Staudacher, fertig ist…
weiterlesenBildung im Freien
Direkt vor der Haubentaucher-Redaktion, konkret am Färberplätz im Herzen der Grazer Altstadt, gibt es diese Woche Bildung für alle. Worauf wir uns besonders freuen: Natürlich auf den Donnerstag und den Vortrag: „Historische Rückfrage – Jesus v. Nazareth“. http://www.freie-bildung.at/9rx77 Noch ist nicht sicher, ob Jesus selbst kommen wird oder ob er sich durch den Bürgermeister vertreten lässt – aber selbst an diesen haben wir jede Menge Fragen. Übrigens ganz im Ernst: von Montag…
weiterlesenCity of Sauberkeit
Graz putzt sich heraus. Hier zwei aktuelle Fotos vom Raum unter der Hauptbrücke. Ach ja, es ist gerade Design-Monat in der Stadt. Und das springfestival startet morgen. Da wollen die Stadtväter wohl kurzfristig einen ordentlichen Eindruck hinterlassen… vorher…nachher… @Fotos: Martin G. Wanko
weiterlesenAchtung: Auch hier gilt ab sofort das Grazer Alkoholverbot!Endlich hat Graz wieder ein neues Verbot. Es ist zwar nur ein erweitertes, ausgedehntes Verbot, aber es besticht durch seine Sinnlosigkeit und wird wohl demnächst auch vor Gericht Thema sein. Bekanntlich hat der gesunde Menschenverstand in Person von Bürgermeister Nagl mit Unterstützung der ordnungsliebenden Grazer Stadtblauen beschlossen, das Alkoholverbot vom Hauptplatz auf weite Teile der Innenstadt auszudehnen.Natürlich gilt das nicht, wenn die…
weiterlesenVideo des Monats Mai
Hupf in Gatsch. Wie man eine Boygroup mit einigem Aufwand und ein paar derben Späßen verarscht? Am besten so: Und wer den Vergleich nicht scheut, kann sich hier auch das Original ansehen:
weiterlesenAlpentheater des Monats Mai
Der Tag, an dem der Euro starb. Von Martin G. Wanko.Also unparteiisch geht anders. Abgesehen davon, dass der Haubentaucher in diesem Stück explizit erwähnt wird (erste literarische Nennung ever?), plagt uns noch ganz allgemein ein gewisses Unwohlsein, wenn wir an den „Ermöglicher“ dieser Aufführung, die hehre Creative Industries Styria denken. Sei’s drum. Das Stück ist trotzdem treffsicher, humorig, scharf und knapp, wie es derzeit in unseren Breiten am ehesten der…
weiterlesenCD des Monats Mai
Ripoff Raskolnikov: Lenin Street. lindo records 2012 Länger nichts mehr gehört und gesehen vom guten alten Ripoff Raskolnikov – möchte man meinen, denn sieht man in den Weiten des Internets nach, dann hat der Mr. Blues mit starkem Graz-Bezug eigentlich nie pausiert, nur seinen geografischen Radius Richtung Ungarn erweitert. „Lenin Street“ heißt die neue Platte, die Raskolnikov erstaunlicherweise auf dem Wiener Label Lindo veröffentlicht. Den Draht dorthin legte Georg Altziebler,…
weiterlesenHelge Timmerberg: „African Queen“, rowohlt 2012 Helge Timmerberg ist der größte lebende deutsche Reiseschriftsteller und das beweist er trotz zunehmender Sentimentalität, Schwerhörigkeit und Altersmüdigkeit. Und weil er kein Feigling ist, lässt er sich in seinem neuesten Buch sogar auf das wildeste Wagnis ein: Entblößung des eigenen Privat- und Liebeslebens. Der in etwa halb so alten Wienerin Lisa folgt er schwer verliebt nach Afrika und landet erst einmal auf einer schwer…
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