Sollten Sie am Opernring unterwegs sein, wird Ihnen vor dem Atelier Jungwirth vielleicht eine große La Strada Fahne auffallen. Das hat durchaus seinen Sinn, denn im Atelier werden Fotos des Niederländers Henry Krul gezeigt.Seit 1989 fotografiert er Aufführungen auf verschiedenen Festivals für Straßen- und Figurentheater, seit ein paar Jahren auch in Graz. Das älteste Bild der Ausstellung stammt von 1993, die beeindruckendsten Fotos sind Szenen von Willi Dorners „Bodies in…
weiterlesenLes Clandestines (Fr): „Loin, Lontano“. Die clandestine Frauengruppe bringt Fluchtgeschichten auf die imaginäre Bühne des Priesterseminar-Hofs.Historische Geschichten ebenso wie reale, erzählt von jungen Menschen aus Kolumbien, Sarajevo, Afghanistan. Primär italienische Gesänge werden begleitet von Kontrabass, E-Gitarre und Akkordeon. Ein Turm aus Sesseln entsteht. Ein vielstimmiger, zuweilen schriller Chor, erinnert daran, dass Italien und mit ihm ganz Europa einst ein Auswanderungsgebiet war.Junge Neapolitaner in New York, junge Weizer in Kanada -…
weiterlesenGleich zwei Berichterstatterinnen entsendete der Haubentaucher zur La Strada Eröffnung 2012. In den kommenden Tagen werden wir unregelmäßig, aber doch, vom Festival für Straßentheater aus Graz berichten. Stay tuned…Sequence 8La Strada wird dieses Jahr von der kanadischen Künstlergruppe The 7 Fingers in der ausverkauften Grazer Oper eröffnet. Die aus 8 Künstler und Künstlerinnen bestehende Truppe verschafft dem begeisterten Publikum spätestens nach den ersten akrobatisch überwältigenden Einlagen das ein Jahr zurückliegende La…
weiterlesenSternstunden des ORF. Teil 23.
Vorhang. Wir sehen ein Fernsehstudio. Links die Moderatorin, sichtlich aufgeregt. Rechts der Studiogast, der gleichermaßen erbost wie verwirrt wirkt. Ein rotes Licht leuchtet auf. Die Sendung beginnt.Die Moderatorin: „Herr Strohnack, herzlich will..“Der Studiogast (unterbricht sie jäh): „Eine Frechheit, mich da einladen und mir dann nicht das erste Wort zu geben. Eine Unverfrorenheit, eine Sauerei, Rotfunk, Totfunk, ich kauf euch alle auf, nicht?“Die Moderatorin (verschreckt): „Aber Herr Strohnack, ich wollte doch…
weiterlesenChristian P., 24 Jahre alt, brachte es am vergangenen Sonntag zu überregionaler „Berühmtheit“. Mit einem leichten Damenspitz kletterte er allein und ohne künstliche Beleuchtung in das Grazer Kanalsystem.Wo im legendären Dritten Mann die Zither von Anton Karas spielte, klang es bei Christian P. wohl eher nach Zitter-Klängen. Unterwegs kam ihm auch noch sein Mobiltelefon abhanden, wir vermuten, er wird das eine oder andere mal ausgerutscht sein. Immerhin führte ihn seine Erkundungstour…
weiterlesenLP des Monats Juli
Ratrock Tot Sint Jans: Silvester Möstl. Big Gazongas Records & pumpkin records 2012Den Mann mit dem nicht gerade einfachen Künstlernamen Ratrock Tot Sint Jans kennt der geneigte Indie-Freund am ehesten von den Shady Lanes, die an dieser Stelle schon sehr wohlwollend besprochen wurden. Seine Solo-LP versammelt ein knappes Dutzend hiesiger Kollegen, unter anderem Marino Acapulco von Spring and the Land und Paul Pfleger von Stereoface. Silvester Möstl (vermutlich eine Familiengeschichte) ist eine…
weiterlesenDer nicht bei allen Wirten restlos beliebte Beisl-Blogger war fleißig in den vergangenen Wochen. Mehr über die wieder erwachte Liebe zum Joghurt und andere Neuentdeckungen der steirischen Gastroszene gibt es hier:haubentaucher-beisl.blogspot.co.at/
weiterlesenDie EM ist vorbei, was sollen wir mit den übrig gebliebenen Biervorräten tun? Der junge Mann mit der Kettensäge hat da eine Idee. Don’t try this at home…
weiterlesenCD des Monats Juli
Novi Sad: „16 songs 22 years“, lindo records 2012Novi Sad, Wiener Band rund um Sängerin Evelyn Blumenau, waren irgendwie immer schon da und niemals wirklich hip in der heimischen Indie-Szenerie. Die einfache Erklärung: Novi Sad kracht nicht, rumpelt kaum, schmiegt nicht und schmeichelt nicht, sondern verlässt sich auf altmodische Tugenden wie Melodie und Gesang. So wird man zwar kein „Star“, dafür hält eine Band wie diese aber eben auch länger…
weiterlesenBuch des Monats Juli
Rainer Krispel: „Der Sommer als Joe Strummer kam“, edition kürbis 2012So ganz nebenbei ist dieses Buch für uns der Beweis, dass es noch länger gedruckte Werke geben wird. Es ist schon länger als Audiofile auf unseren elektronischen Apfel-Spielzeugen vorhanden, angehört haben wir es aber nie vollständig. Vielleicht auch, weil Rainer Krispel deutlich besser schreibt als vorliest. Der Linzer, der sich auch 2012 noch als Punk sieht, gilt als einer der…
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