Thomas Strobl: „kult_kurve_masse_messe“ Verlag Bibliothek der Provinz 2012 Eine grundsätzlich feine Idee: Die Fankurven zahlreicher österreichischer Fußballklubs mit Ölfarbe auf Leinwand zu verewigen. Thomas Strobl und Galerist Gernot Rammer greifen damit ein Thema auf, das viel mit Emotion zu tun hat und mit Ritualen, mit Vereinstreue und mit Gruppenverhalten. Die Fankurven von Altach bis St. Pölten werden in großformatigen Bildern gezeigt, auch die beiden Grazer Klubs Sturm und GAK sind…
weiterlesenWenn man im früheren Fink anruft, um einen Tisch zu reservieren, so ist das derzeit erstens eine unnötige Fleißaufgabe und zweitens lustig. „Hier ist das frühere Fink“, meldet sich eine Stimme. Das sagt wohl alles über die Positionierung des Lokals, das jetzt „Egger’s“ heißen muss. Es hat sich praktisch nichts geändert am Freiheitsplatz und wenn doch, dann nicht zum Besseren.Mehr gibt es hier: Beislblog
weiterlesenDas Leben eines hiesigen Schwimmfunktionärs ist hart und beschwerlich. Man reist von Event zu Event, hat jede Menge zu feiern (nicht notwendigerweise sportliche Erfolge) und dann ist man natürlich erschöpft und ermattet und wird dann auch noch blöd von der Seite angemault. Selbst wenn wir durchaus verstehen, dass sich niemand gern attackieren lässt (verbal oder sonst wie), so müssen wir uns über die hohen Herren des Schwimmverbands doch reichlich wundern.Was…
weiterlesenVideo des Monats
Der steirisch-burgenländische Flaschendreh entwickelt sich zu einem ausgezeichneten Jahrgang. Aber was machen zwei Weinliebhaber beim Friseur? Sie trinken den teuersten Tropfen des Landes. Und sind? Nicht ganz überzeugt – aber zumindest gut frisiert…
weiterlesenCD des Monats /kurz
Ash my Love: „The Lobbyist“, pumpkin records single-CDAus ebenso traurigem wie aktuellem Anlass erscheint diese Single. Der Text ist eine Collage von pumpkin-Boss Wolfgang Pollanz, der sich bei Aussagen der beiden Ex-Minister Ernst S. und Hubert G. bediente. Ash my Love vereint Andreas Dauböck (u.a. Morbidelli Brothers) und Ursula Winterauer (Agent Cooper). Kreisch-Gitarre, Schepper-Schlagzeug und Stampf-Bass werden durch eine hohe durchdringende Stimme begleitet. Schön in dem Sinne ist anders, aber…
weiterlesenCD des Monats /lang
LA FONS: Am Anfang war das Lied. lindo records 2012Zirpen. Eine einsame E-Gitarre. Dann die Stimme einer Frau. Dazwischen ein paar elektronische Töne, punktgenau gesetzt. La Fons, das sind Gitarrist Alfons Bauernfeind und Sängerin Nina Brunner. Die beiden bieten dem Publikum auf ihrer Debut-CD eine klare Soundlandschaft voller kleiner cinematographischer Impressionen. Minimalistisch klingt das, aber nie eintönig. In Brunners Texten geht es um Reisen – auch zu sich selbst, um…
weiterlesenChristopher Mavric: …like New Yorkers. „A Street-Photo-Ethnography in 10 days“ nennt der Grazer Fotograf Christopher Mavric sein Werk im Untertitel. Man könnte auch Alltags-Soziologie dazu sagen. Eine Reise im März dieses Jahres ist hier zu erleben, die Menschen, ihre Kleidung und ihr Umfeld auf zweierlei Arten dokumentiert. Einmal rasch, spontan, zuweilen bewusst unkenntlich. Und dann ruhig, als Porträt, aus eigenen Stücken zur Schau gestellt. Beide Zugänge haben ihren Reiz, zeigen…
weiterlesenStell dir vor, du bist Sängerin, du heißt Anna, und alle sagen, dass du gut ausschaust. Und dann kommt dein ehrgeiziger Manager und sagt: „Anna-Darling, du musst witziger sein. Die Leut kaufen sonst deine Sachen nicht mehr. Krise der Musikindustrie, das verstehst du doch, Sweetie?“Und dann fahren sie mit dir in den Wald und geben dir Pilze ins Jausenbrot und dann wollen sie, dass du dich hinstellst und möglichst viel…
weiterlesenLa Strada Blog 2012 / Teil 7: Bergmusik
Der gelernte Grazer gewöhnt sich ja langsam an Kultur, aber wenn – dann will er sie gar nicht mehr loswerden. So geht es einem auch heute noch bis am Abend auf dem Schöckl, dann ist die großartige Installation „Harmonic fields“ von Pierre Sauvageot leider wieder Geschichte.Also: noch schnell nach Radegund und rauf auf den Berg. Geigen, Trommeln, Windräder und allerlei anderes Instrumentarium hat der Franzose rund um den Ostgipfel verteilt.…
weiterlesenWir ersparen uns jetzt alle Witzchen, dass auch Bürgermeister Nagl an diesem Ort einen innovativen Stadtteil errichten wollte, nur sein Volk dies verhinderte. Bei Jo Bithume ist das Volk übersichtlicher, es sind nur mehr ein gutes Dutzend Leute übrig geblieben nach der Apokalypse. Die bauen in Reininghaus stabile Türme und Plattformen und versuchen zu überleben.Doch immer wieder landen seltsame Neuankömmlinge in ihrer kleinen Stadt. Ein Wrack mit einer schönen Dame und…
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