„The song not the singer“, eine pumpkin-compilation. Oktober 2010.Immer, wenn man glaubt, dem Herrn P. aus Wies gingen vielleicht doch langsam die Ideen aus, kommt der Postler und bringt eine neue CD, die es in sich hat. Diesmal lautet das Motto: Instrumental. Und das ist nicht nur für Sprachmuffel ziemlich wohltuend. Die CD startet mit Hella Comet und „you shine“, einem Track, der auch hervorragend auf den Soundtrack von Twin…
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CD des Monats Oktober / Pop international
Eels: „Tomorrow Morning“.Das Kontrastprogramm zur aktuellen Eels-Tournee, die ziemlich krachig und rockig ausgefallen ist und die die bärtigen Mannen um Mr. Everett kürzlich auch nach Graz führte. Die CD ist ein klein wenig ruhiger, eeliger, sie verlässt sich auf die Magie der Stimme des großen strangen Poeten. Allerlei seltsames Geräusch fiepst, piepst und zierpt da zwischendurch. Es gibt aber auch einfache gerade Eels-Songs wie „Baby loves me“, die man pro…
weiterlesenTonträger des Monats September
Spring and the Land: „outside my window“. erschienen 2010 bei early morning melody. erhältlich im Vertrieb bei hoanzl.Die beiden Grazer Jacques Bush und Marino Acapulco waren schon mal veritable Radiolieblinge unter dem Signet Dogboy, haben es sich aber irgendwie doch anders überlegt und machen als „Spring and the Land“ jetzt trotzdem wieder lässig dahinschrammelnden Indie-Pop, wenn man denn diese Bezeichnung verwenden möchte. Klingen manchmal nach den Beatles im 21. Jahrhundert,…
weiterlesenCD des Monats August 2009
Richtig geraten: Crazy Heart: Original Motion Picture Soundtrack Wer Countrymusik nicht mag, dem kann auch nicht geholfen werden. Allen anderen sei gesagt: der Soundtrack von „Crazy Heart“ darf in keiner guten Musikaliensammlung fehlen. Um die Stimmung mancher Songs auf dem Album zu beschreiben, möchten wir folgenden Youtube Comment zitieren: „T-Bone doesn’t make music, he slits his wrists and bleeds on the vinyl.“ (remyshepherd, 28, USA). Und hier noch eine kleine…
weiterlesenCD des Monats Juli /national
Ernesty International: „it could be the Sun, Mr. President“. pumpkin records 2010.Der Haubentaucher ist bekanntlich ein deklarierter Fan des Herrn Ernst Tiefenthaler und das wird sich nach dieser CD auch sicher nicht ändern. Entspannt, fast schon abgeklärt, klingt Ernesty auf der zweiten Solo-CD. Tiefenthaler besingt Fidel Castro, die holde Weiblichkeit und die Knarre des Herrn Papa. Reichhaltig instrumentiert mit Xylophon, Tambourin und einem Haufen Schlagwerkzeug, Keyboard und natürlich einer Menge…
weiterlesenCD des Monats Juli / international
Laura DiStasi: „Winters never quit“, Snow Day Music 2005Laura DiStasi ist uns, wie schon erwähnt, im Rahmen eines Konzerts in Hartberg aufgefallen. Tolle Stimme und sehr sympathische, fast schon zu bescheidene, Ausstrahlung. Schade, dass man nicht schon früher von ihr gehört hat. Eine CD für trübe Tage, an denen irgendwo am Horizont die ersten Hoffnungsschimmer auftauchen. Ein mit Laura befreundeter Musiker drückte die Wirkung ihrer Songs einmal treffend so aus:…
weiterlesenCD des Monats Juni
William Fitzsimmons: „Derivatives“Der bärtige Chef-Romantiker Fitzsimmons, der übrigens gerade durch unsere Lande tourt, hat eine neue Remix-CD am Markt. Muss man sich auch erst einmal getrauen, „I kissed a girl“ so zu bringen. Vor allem seine herzerweichenden Nummern „I don’t feel it anymore“ oder „So this is goodbye“ gewinnen durch die Bearbeitungen noch zusätzlich an Kraft. Man darf das hier ganz klar sagen: Der Mann ist einfach Klasse. Live zu…
weiterlesenCD des Monats Mai /international
Hole „Nobody’s Daughter“, erschienen im Mai 2010 bei Mercury/UniversalDas kommt jetzt doch etwas überraschend. Courtney Love stellt sich auf der neuesten CD als die jüngere Schwester von Marianne Faithfull vor. Gründe, sich – z. B. über sich selbst – zu ärgern, hat sie bekanntlich reichlich. Und diese über die Jahre hübsch kompilierte Wut reagiert sie in den 11 Songs ab wie nur was. Die Stimme tönt dementsprechend, als säße Frau…
weiterlesenCD des Monats Mai /national
anoroc: the completion of our exaggerationerschienen im Mai 2010 bei pumpkinDas ist jetzt nicht wirklich das heimische Gegenstück zu Hole. Melodischer Postrock nennen das die Plattenverkäufer, weniger Zeter und Mordio als bei Mrs. Love, dafür mehr Harmonie(n) und schön gebaute klassische Rocksong-Strukturen. Bei anoroc aus Wattens dürfen auch das Keyboard und sogar das Theremin zwischendurch durchschimmern. Moment, war das gerade ein Gitarrensolo? Und singen können die Burschen auch. Nur nicht…
weiterlesenCD des Monats April / above all genres
Sofa Surfers „Blindside“, monoscope recordsDie (zumindest von mir) auch schon wieder lang erwartete neue CD der Sofa Surfers hat vorab eine Menge Lorbeeren kassiert und das völlig zu Recht. Es rockt, grummelt und klingt nicht mehr nach Wiener Elektronik plus Hiphop, sondern schlicht nach Weltklasse. Irgendwer hat da hinten aus der Presse-Lounge „Massive Attack“ gerufen, aber wenn das so ist (wie etwa unbestreitbar beim Song „Hardwire“), dann ist „Blindside“ die…
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