Der nicht bei allen Wirten restlos beliebte Beisl-Blogger war fleißig in den vergangenen Wochen. Mehr über die wieder erwachte Liebe zum Joghurt und andere Neuentdeckungen der steirischen Gastroszene gibt es hier:haubentaucher-beisl.blogspot.co.at/
weiterlesenAutor: Haubentaucher
Die EM ist vorbei, was sollen wir mit den übrig gebliebenen Biervorräten tun? Der junge Mann mit der Kettensäge hat da eine Idee. Don’t try this at home…
weiterlesenCD des Monats Juli
Novi Sad: „16 songs 22 years“, lindo records 2012Novi Sad, Wiener Band rund um Sängerin Evelyn Blumenau, waren irgendwie immer schon da und niemals wirklich hip in der heimischen Indie-Szenerie. Die einfache Erklärung: Novi Sad kracht nicht, rumpelt kaum, schmiegt nicht und schmeichelt nicht, sondern verlässt sich auf altmodische Tugenden wie Melodie und Gesang. So wird man zwar kein „Star“, dafür hält eine Band wie diese aber eben auch länger…
weiterlesenBuch des Monats Juli
Rainer Krispel: „Der Sommer als Joe Strummer kam“, edition kürbis 2012So ganz nebenbei ist dieses Buch für uns der Beweis, dass es noch länger gedruckte Werke geben wird. Es ist schon länger als Audiofile auf unseren elektronischen Apfel-Spielzeugen vorhanden, angehört haben wir es aber nie vollständig. Vielleicht auch, weil Rainer Krispel deutlich besser schreibt als vorliest. Der Linzer, der sich auch 2012 noch als Punk sieht, gilt als einer der…
weiterlesenDie Kaiser von China SchönbrunnWer sich dieser Tage einer der Touristenattraktionen des Landes nähert, könnte Zeuge einer absurden Szenerie werden. Denn am Gelände von Schloss Schönbrunn herrscht seit Anfang Mai ein strenges Regiment. Der Hintergrund: Die Chinesische Botschaft hat hier Quartier bezogen. Seither werden harmlos knipsende Passanten von eifrigem Security-Personal zurechtgewiesen. „Fotografieren verboten!“, tönt es. Bei Zuwiderhandeln wird sogar mit Verhaftung gedroht. Naja, Spionageverdacht, das versteht man natürlich. Einfach kabarettwürdig.…
weiterlesenCDs des Monat Juni
Ja, werte Leserschaft, noch gibt es sie die schönen runden Dinger mit der Musik drauf. Und vielleicht steigen sie sogar irgendwann im Wert. Wie sagte Billy Bragg bei seinem Graz-Konzert so treffend: „Sie werden sich schwer tun, von mir signierte MP3s auf ebay zu verkaufen!“ Damit sind wir auch schon bei CD Nr. 1.Billy Bragg: „Fight Songs“, BB 2011. Polemische Protestsongs, gesammelt aus rund 10 Jahren, brachte Bragg da im Herbst…
weiterlesenBuch des Monats Juni
Markus Mörth: „Geschwister“, edition keiper 2012Dass Markus Mörth ein Händchen für Dramaturgie hat, ist naheliegend. Immerhin ist der Grazer Autor im bürgerlichen Leben Filmregisseur und mehrfach ausgezeichneter Drehbuchschreiber. Bedingt durch einen Zivildienst bei der Caritas ist ihm das Thema Migration sozusagen ans Herz gewachsen. Daraus resultiert der Roman „Geschwister“, die Geschichte einer Flucht zweier junger Leute aus Moldau nach Graz. Sprachlich brilliant erzählt Mörth vom abenteuerlichen Weg und den Enttäuschungen…
weiterlesenAnti-Ausstellung des Monats Juni
Klimts Unterhosen.Ganz Wien feiert das Klimtjahr. Mit einer Ausstellung an jeder Ecke gedenkt man 150 Jahre klingelnder Kassen. Klimt im MAK, Klimt im Kunsthistorischen, Klimt im Leopold, Klimt im Wienmuseum, Klimt im Theatermuseum, Klimt in der Albertina und so weiter. Jede Institution hat ihr persönliches Futzerl Gustav ausgemottet und publikumswirksam inszeniert. Zu sehen gibt es seinen Malerkittel hier, seine Postkarten dort, seine Unterhosen mit Sicherheit auch demnächst irgendwo. Nicht nur Touristen…
weiterlesenFilm des Monats Juni
Wes Andersons Moonrise Kingdom. Es lebe die Fantasie und die liebevollen Welten des Wes Anderson. Der Independent-Regisseur (The Royal Tenenbaums, The Life Aquatic) feiert das Anderssein einmal mehr in den buntesten und schrägsten Farben. Und während bei vielen Filmen mittlerweile die Special Effects eine Hauptrolle spielen, sind es bei Anderson die Set Decorators. Jeder Zentimeter „Bühnenbild“ wird akribisch inszeniert. Sogar die Bücher, die im Film gelesen werden, haben ihr eigens…
weiterlesenAufruf des Monats
333 Liebhaber gesucht. Oder: Rettet den Augustin!Wer Wien kennt, der kennt auch den Augustin. Seit über 15 Jahren bereichern die Straßenverkäufer „der ersten österreichischen Boulevardzeitung“ das Bild der Bundeshauptstadt. Bewundernswerterweise schaffen die Macher des sozialkritischen Blattes dies ohne einen einzigen öffentlichen Fördercent zu kassieren. Hut ab! Doch diese Geste allein ist jetzt nicht mehr genug. Die Straßenzeitung steht aufgrund zurückgegangener Verkaufszahlen vor dem finanziellen Untergang. „Liebhaber“ sollen den Augustin nun mit…
weiterlesen