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Musik

Tonträger des Monats Oktober / Ö

NOYOCO: „Nothing to Lose“ VÖ 11. 10. 2019

Theresa Fellner und Robert Schoosleitner sind NOYOCO. Und warum auch immer: Schon wieder eine Salzburger Partie, die heuer gewaltig aufzeigt. Super-Stimme trifft auf Synthies und Drums von internationalem Format.

Songs, die irgendwie immer passen. Eine magnetische Platte. All das mit viel Retro im Gepäck, man muss sich nur das Cover anschauen und den Song „Hey Rover“ anhören, dann ist man schon Fan. Prachtvoller Indie, der bei uns seit Tagen auf Dauerschleife läuft.

Eine Platte, die so schön (gestaltet) ist, dass man sie einfach auf Vinyl (limited edition: 300 Stück!) haben muss. 5 Sterne, mindestens.

SPA MAYERLING: „The Memory of Song“, pumpkin records VÖ: 27. 9. 2019

Spa Mayerling, dahinter steckt der Wiener Christoph Marek, den man aber schon auffallend oft in Graz sieht. Er hat sich der Leichtigkeit verschrieben, dies sogar in manigfaltiger Gestalt. Die großen Meister wie Dylan und Cohen, die französische und italienische Schule des Cinema-Sounds, ein bisschen Wiener Schmäh, all das ergibt die Erinnerung an eine unschuldige Pop-Kultur, frei von Zynismus, dafür voller Nostalgie und Stil. Inklusive gepflegtem Oberlippenbart.

Die Stimmung am Cover der Vinyl-LP sagt eh schon fast alles: die Sonne scheint im Herzen, später wird noch das Feuer im Kamin flackern. Und statt schnödem Dosenbier serviert Spa Mayerling gut gekühlten Grauburgunder. Mindestens. Irgendwann im Oktober angeblich im Café Wolf und im November im Kabuff. Beides in Graz. Wien muss noch warten. Cannes detto. Und Sanremo sowieso…

THE HAPPY SUN: s/t, Noise Appeal Records VÖ: 27. 9. 2019

Das kommt ein bisserl überraschend. Gerhard Potuznik, irgendwie ein Held der heimischen Szene, auf Noise Appeal und das mit geradlinigem Indie-Rock.

Aber gut, was hat der Mann nicht alles schon gemacht, wir erinnern nur an die Kult-Band „Mäuse“ in Kooperation mit Tex Rubinowitz, an Kollaborationen mit den Chicks on Speed und an viele andere Projekte.

The Happy Sun sind außerdem Philipp Pluhar an den Drums, Christof Baumgartner am Bass, Andreas Koch an der Gitarre. Ach ja und das ganze gibt es auf piekfeinem 180 Gramm Vinyl in transparenter Optik. Für den gepflegten Post-Nirvana-Haushalt. Man gönnt sich ja sonst nix.

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