Im Atelier Jungwirth am Opernring Nr. 12 gibt es seit gestern (und noch bis 21. Juli) etwas Feines zu sehen. Die Fotografien von Horst Stasny, den man ungestraft Altmeister der heimischen Fotografen-Szene nennen darf, sind oft hintergründig, laden zum genauer Hinschauen und anschließenden Schmunzeln ein. Er lichtet keine supertollen Models ab, sondern bevorzugt Menschen wie dich und mich. Dazu ein paar Künstler wie Maria Lassnig und Hans Staudacher, fertig ist…
weiterlesenAutor: Haubentaucher
Bildung im Freien
Direkt vor der Haubentaucher-Redaktion, konkret am Färberplätz im Herzen der Grazer Altstadt, gibt es diese Woche Bildung für alle. Worauf wir uns besonders freuen: Natürlich auf den Donnerstag und den Vortrag: „Historische Rückfrage – Jesus v. Nazareth“. http://www.freie-bildung.at/9rx77 Noch ist nicht sicher, ob Jesus selbst kommen wird oder ob er sich durch den Bürgermeister vertreten lässt – aber selbst an diesen haben wir jede Menge Fragen. Übrigens ganz im Ernst: von Montag…
weiterlesenCity of Sauberkeit
Graz putzt sich heraus. Hier zwei aktuelle Fotos vom Raum unter der Hauptbrücke. Ach ja, es ist gerade Design-Monat in der Stadt. Und das springfestival startet morgen. Da wollen die Stadtväter wohl kurzfristig einen ordentlichen Eindruck hinterlassen… vorher…nachher… @Fotos: Martin G. Wanko
weiterlesenAchtung: Auch hier gilt ab sofort das Grazer Alkoholverbot!Endlich hat Graz wieder ein neues Verbot. Es ist zwar nur ein erweitertes, ausgedehntes Verbot, aber es besticht durch seine Sinnlosigkeit und wird wohl demnächst auch vor Gericht Thema sein. Bekanntlich hat der gesunde Menschenverstand in Person von Bürgermeister Nagl mit Unterstützung der ordnungsliebenden Grazer Stadtblauen beschlossen, das Alkoholverbot vom Hauptplatz auf weite Teile der Innenstadt auszudehnen.Natürlich gilt das nicht, wenn die…
weiterlesenVideo des Monats Mai
Hupf in Gatsch. Wie man eine Boygroup mit einigem Aufwand und ein paar derben Späßen verarscht? Am besten so: Und wer den Vergleich nicht scheut, kann sich hier auch das Original ansehen:
weiterlesenAlpentheater des Monats Mai
Der Tag, an dem der Euro starb. Von Martin G. Wanko.Also unparteiisch geht anders. Abgesehen davon, dass der Haubentaucher in diesem Stück explizit erwähnt wird (erste literarische Nennung ever?), plagt uns noch ganz allgemein ein gewisses Unwohlsein, wenn wir an den „Ermöglicher“ dieser Aufführung, die hehre Creative Industries Styria denken. Sei’s drum. Das Stück ist trotzdem treffsicher, humorig, scharf und knapp, wie es derzeit in unseren Breiten am ehesten der…
weiterlesenCD des Monats Mai
Ripoff Raskolnikov: Lenin Street. lindo records 2012 Länger nichts mehr gehört und gesehen vom guten alten Ripoff Raskolnikov – möchte man meinen, denn sieht man in den Weiten des Internets nach, dann hat der Mr. Blues mit starkem Graz-Bezug eigentlich nie pausiert, nur seinen geografischen Radius Richtung Ungarn erweitert. „Lenin Street“ heißt die neue Platte, die Raskolnikov erstaunlicherweise auf dem Wiener Label Lindo veröffentlicht. Den Draht dorthin legte Georg Altziebler,…
weiterlesenHelge Timmerberg: „African Queen“, rowohlt 2012 Helge Timmerberg ist der größte lebende deutsche Reiseschriftsteller und das beweist er trotz zunehmender Sentimentalität, Schwerhörigkeit und Altersmüdigkeit. Und weil er kein Feigling ist, lässt er sich in seinem neuesten Buch sogar auf das wildeste Wagnis ein: Entblößung des eigenen Privat- und Liebeslebens. Der in etwa halb so alten Wienerin Lisa folgt er schwer verliebt nach Afrika und landet erst einmal auf einer schwer…
weiterlesenBuch des Monats Mai / national
Andrea Stift: „Elfriede Jelinek spielt Gameboy“, edition keiper 2012. Schon klar, der Titel ist ein bisschen daneben gegangen und der Klappentext auf der U3 übrigens auch. Aber der Rest – und um den geht es ja bei einem Buch – der ist formidabel. Grausam, böse, im mildesten Fall zum Sterben spießig, so geht es in Stifts Heimatgeschichten zu. Die ausgebeuteten Behinderten auf dem Bauernhof, die Kundschaft des Exekutors, die Globalisierungsverlierer…
weiterlesenJames Franco: Palo Alto. Eichborn Verlag 2011/2012 James Franco ist – so weiß es der Klappentext – Schauspieler (Spiderman, Milk, 127 Hours), Regisseur, Produzent, Maler, Schriftsteller und – das vermuten wir – wahrscheinlich auch Profiboxer, Fliegenfischer und Karaoke-Weltmeister. Und das ganze mit Jahrgang 1978, Respekt. Sein Werk Palo Alto ist nicht sehr autobiographisch, wollen wir hoffen, denn es geht um jugendliche Torheiten aller Art, meist alkoholinduziert und mit einer Überdosis…
weiterlesen