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ARSONORE 2026: Die Liebe in den Zeiten der Volkskultur

Den Abend eröffneten Marie Spaemann & Christian Bakanic mit einem Love Song von The Cure. Womöglich hatten manche im Auditorium von dieser Band noch nie zuvor gehört. Spaemann mit einer umwerfenden Stimme und einem grenzgenialen Cello-Spiel, Bakanic mit seiner bekannten Meisterschaft am Akkordeon – und vergleichsweise unbekannt: seinem Können am Klavier – überzeugten mit einer Mischung aus Eigenkompositionen und Bearbeitungen bekannter Stücke quer durch den musikalischen Feinkostladen. Bezaubernd etwa das Liebeslied, das Spaemann ihrem Cello, einem uralten Italiener, widmete und das Bakanic am Fazioli in den Planetensaal schickte. Nach einer guten Stunde entließ man uns in die Pause, leider ohne Zugabe, aber die Luft wurde auch zusehends dichter im Schloss Eggenberg.

In Halbzeit 2 wechselte das Szenario von elegant und urban ins Ländliche. Bakanic am Akkordeon und an der Steirischen Harmonika wurde begleitet von der sehr präsenten Sängerin Miriam Kulmer, Pianist Lukas Meissl, Maximilian Kreuzer am Kontrabass und Andreas Reisenhofer an den Drums. Die „Liebesliada“ waren angesiedelt zwischen Jazzkeller, Maturaball und Feuerwehrfest. Ab und an glitt man noch ein wenig ins Wienerische ab. Primär aber wurde das Liedgut der Steiermark beschworen. Das kann man mögen (wie ein großer Teil des Publikums). Muss man aber nicht (wie der andere Teil sowie der Schreiber dieser Zeilen).

Foto: © ARSONORE / Harry Schiffer

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PS: Wer mehr von Christian Bakanic hören will, ist beim Haubentaucher Podcast an der richtigen Adresse.

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