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Buch des Monats März

„Good bye, Logo“ von Neil Boorman. Im Original: „Bonfire of the brands“

Der britische Lifestyle-Experte Neil Boorman muss eines Tages entdecken: Er ist schwer markensüchtig. Er beurteilt seit frühester Jugend Leute danach, welche Turnschuhe sie tragen, welches Logo an ihrem Pullover prangt und welches Auto sie fahren. Und er gibt einen Haufen Kohle dafür aus, möglichst viele Sachen aufzukaufen, die ihm Prestige verleihen sollen.

Kommt Ihnen das irgendwie bekannt vor? Boorman jedenfalls macht radikal Schluss. Seine gesamten Markenklamotten plus Fernseher und Plattenspieler landen am Scheiterhaufen mitten in London. Die Medien sind begeistert, doch es gibt jede Menge Leute, die das alles für hirnlose Verschwendung halten.

In „Good bye, Logo“ erzählt Boorman vom schweren Leben ohne „gebrandete“ Produkte und von der Wirkungsweise von Marken. Vor allem letzteres macht das Buch auch für Leute spannend, die in einem Lacoste-Krokodil noch keine globale Katastrophe erkennen können. Denn als Brand-Junkie weiß Boorman mehr von überteuerten Produkte und ihren absurden Werbeversprechen als so mancher selbst ernannter Markenguru.

Marken in Flammen, die Website von Neil Boorman

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