Fred Knittle „Fix you“. Sie rocken, sie rollen und sie sind allesamt über 73 Jahre alt. Der Young @ Heart Chorus aus Massachusetts bringt mit seinen Mitgliedern Songs von Lou Reed, Radiohead, The Clash oder Guns’n’Roses auf die Bühne. Nach eigener Aussage wählen sie nur Stücke aus, deren Texte ebenso schöne wie wichtige Geschichten erzählen. Seit 1982 besteht das Projekt, 100 Mitglieder hatte der Chor seither insgesamt, getourt wurde durch…
weiterlesenAutor: Haubentaucher
Krimi des Monats Oktober
Martin G. Wanko: „Bregenzer Blutspiele“ Im zweiten Teil von Wankos Vorarlberg-Verbrecherserie rund um den alternden Bullen Glamser gerät der Held selbst in ziemlich gravierende Kalamitäten. Der „Funbomber“ sorgt für Terror in Bregenz und Umgebung, selbst die Festspiele sind in Gefahr. Sehr aus dem Leben gegriffen, ohne in eine Wolf-Haas-Kunstsprache zu verfallen, beschreibt dieser Krimi den Alltag eines bestenfalls routinierten Kriminalisten, der eigentlich am liebsten in Ruhe Fußball schauen würde, statt…
weiterlesenPeter Cameron: „Du wirst schon noch sehen, wozu es gut ist“. Der Buchtitel erinnert uns an was? An Erziehung und das traute Heim natürlich – und beides ist im Fall des Protagonisten James nicht wirklich kuschelig. Die Mama, eine wunderbar beschriebene Möchtegern-Galeristin, eilt von einer Scheidung zur nächsten. Der Papi ist erfolgreicher Anwalt und will nur ja keine Troubles mit dem Nachwuchs. Die Schwester ist allseits beliebt und nervt allein…
weiterlesenCD des Monats Oktober
Alela Diane: „The Pirate’s Gospel“ So traurig, zornig, widerspenstig klang seit P.J.Harvey schon lange keine Sängerin mehr. Die junge Dame, die einst aus Kalifornien wegzog, um in Portland, Oregon, zu landen, singt nicht über die Herrlichkeit des Piratenlebens, sondern von der Härte des Lebens. Auf der Folie, die die CD in Europa umgibt, steht irgendwas von Cat Power und CocoRosie. Soll sein. Das hier ist jedenfalls der schönste Neo-Folk, den…
weiterlesenVideo des Monats September
Muto, a wallpainted animation by Blu Dieses wunderschöne Video zeigt, dass auch ein Graffiti große Kunst sein kann. In einem Kurzfilm erweckt der Künstler Blu seine Zeichnungen zum Leben. Ungewöhnlich daran – es wurde nicht mit Effekten oder Animationstricks gearbeitet. Hier ist alles echte Handarbeit. Strich für Strich, Einstellung für Einstellung. Mit viel Aufwand und Liebe zum Detail. Prädikat: Sehenswert! RS
weiterlesenBuch des Monats: Söhne und Planeten
Clemens J. Setz: „Söhne und Planeten“. Residenz Verlag Erstlinge junger Autoren sind, so sie gehypt werden, oftmals mehr Schein als Sein. Den Grazer Autor Clemens J. Setz können wir ihnen aber trotz Bachmann-Preis getrost ans Herz legen. Sein erster Roman ist ein Buch über Väter und Söhne, über Liebe und Verpflichtung, über Vorbilder und Versagen. Aus dieser simplen Mischung kocht Setz in variantenreicher Sprache einen ungewöhnlichen Plot, der seinen Hauptdarsteller…
weiterlesenPlakatsujet des Monats
Joker Faymann, angeblich nur in Graz auf Plakatwänden zu sehen.
weiterlesenWolfgang Egi, Noch-immer-Sektionsleiter des GAK Seit Wolfgang Egi zu einem der Sektionsleiter des GAK gewählt wurde, reißen die schlechten Nachrichten um den mittlerweile in der dritten Liga spielenden Verein nicht mehr ab. Der jüngste Höhepunkt in einer langen Reihe an seltsamen Vorfällen mit dem Sektionsleiter, der sich selbst auch gerne „Vereinsleitung“ nennt, ist ein Watschentanz mit dem Schiedsrichter, den sich Egi laut Zeugenaussagen Ende August bei einem Nachwuchsspiel erlaubte. Nun…
weiterlesenCD des Monats September: NAME
Die Herbstlese aus dem Kürbis-Laden in Wies: NAME, eine Compilation mit fast allem, was Rang, Namen und Zukunft hat im heimischen Pop. Bell Etage etwa, die derzeitige Haubentaucher-Lieblingsband, die sich mit der deutschsprachigen Ode an „Dorothea“ allmählich zur Wiener Antwort auf Element of Crime entwickelt. Kreisky huldigen „Jacqueline“ und Hotel Prestige zeigen ihre Liebe zu „Yolanda“. Auch die weststeirischen Bender und unsere Freunde von der Texmex-Fraktion (Lassos Mariachis) beweisen, dass…
weiterlesenSonntag, 31. August 2008. Beim sehr superen Straßenfestival in Straden (The Pitts aus Australien z.b.) trug auch die regionale das ihrige bei. „Oben“ am Hauptplatz kämpften Jägerchor samt Binder-Krieglstein tapfer gegen den Sound der umliegenden Bühnen an und weiter „unten“ auf einem halbverfallenen Bauernhof gab es „Du rot, ich weiß“, eine herrliche Western-Musical-Filmrevue-Parodie. Unter der Regie von Patrick Wengenroth und mit musikalischer Begleitung durch Matze Kloppe gab Verena Unbehaun eine…
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