Andreas Rainer: Wiener Alltagspoeten. Milena 2026
1., Urania Puppentheater.
Kasperl-und-Pezi-Aufführung. Der böse Zauberer will den frischen Gugelhupf der Großmutti verzaubern.
Kind schreit hinein: „Lass den Guglhupf, du Oasch!“
Die nach wie vor ungemein heitere Instagram-Seite ist nun wieder einmal in Buchform erhältlich. 2021 kam Nr. 1. Irgendwann dann Nr. 2. Und jetzt Nr. 3. Die Wiener Alltagspoesie ist wie gewohnt heiter bis gallig. Philosophisch, sarkastisch, wienerisch bis zum Abwinken.
4., Prinz-Eugen-Straße.
Sehr langsam fahrendes Auto.
Polizeiwagen dahinter schaltet Blaulicht und Sirene ein.
Polizist durchs Megafon:
„Foahr weida!“
Andreas Rainer und seine eifrige Community mögen noch lange Alltagsgesprächsfetzen auflesen und sammeln. Denn besser kann man die Welthauptstadt der guten Laune kaum zusammenfassen.
1., Café Prückel.
Gast: „Unter meinem Tisch sitzt eine Maus.“
Kellner: „Ja.“
Dieses Buch gehört in jeden einigermaßen gut sortierten Haushalt. Speziell, wenn dieser NICHT in Wien situiert ist. Ideal zum Beispiel für Hotel-Bibliotheken überall dort, wo die „Gschertn“ Urlaub machen.