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Sachbuch des Monats: Mitten durch Leib und Seele

Wilfried Gombocz: „Mitten durch Leib und Seele“. 2014

Fritz Gombocz, Nachbar und Freund des Pavelhauses in Laafeld bei Radkersburg ist das, was man einen bunten Hund nennen könnte. Als Koch kam er früher viel in der Weltgeschichte herum, später versuchte er in Indien gegen den Müll anzukämpfen, in den vergangenen Jahren ist er in manchen steirischen Orten und Städten mit seinem Leierkasten aufgetreten und entsprechend aufgefallen. Er ist begeisterter Sammler und ein ausgezeichneter Geschichtenerzähler. Also war es höchst an der Zeit, dass er auch zur  Feder greift. In diesem Buch erzählt er zweisprachig, nämlich in der Umgangssprache der Süd- und Südoststeiermark sowie auf „hochdeutsch“ vom Leben seines Großvaters Gotthold Trummer. Der wuchs in einer kleinbäuerlichen Umgebung auf und kam als junger Kerl bald in die Wirren des 1. Weltkriegs. Was er dort sah und erlebte, schilderte er seinem Enkel Fritz so oft und so eindrücklich, dass dieser die Geschichten nahezu auswendig kannte. Viele Jahrzehnte später brachte Gombocz nun diese unverblümte Sicht eines „kleinen Mannes“ auf die „große Weltgeschichte“ bis zum Jahr 1945 zu Papier. Ein außergewöhnliches, urwüchsiges, faszinierendes Dokument, ergänzt durch Familienfotos und allerlei kuriose Objekte, die Fritz Gombocz im Laufe der Jahre zusammengetragen hat.

In Graz ist „Mitten durch Leib und Seele“ um 25 Euro in der Bücherstube, Prokopigasse, erhältlich.
Bestellungen und weitere Informationen beim Autor unter Wilfried-Gombocz@gmx.at

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