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Kurzfilm des Monats: Halm! Reloaded

Halm! Reloaded. Von Gregor F. Waltl, 2012

2 Minuten 13. Eine Variation war es, die den Südsteirer Anton Halm (1789-1872) zumindest in der Hauptstadt des Reiches einigermaßen bekannt machte. Der Komponist war aus der Nähe von Wies nach Wien gezogen, um dort Musik aufzuführen und selbst welche zu schaffen. Den erhofften Durchbruch konnte er nicht feiern, doch immerhin kam er in Kontakt mit Größen seiner Zeit wie Beethoven. Den berühmten Ludwig aber verärgert Halm bald nachhaltig. Dies und vor allem den Weggang aus der Provinz in die Metropole werfen ihm eine Anklägerin und ein Ankläger vor, im Film „Halm! Reloaded.“ von Gregor Waltl. Der Protagonist (dargestellt von Karl Posch) bleibt im Film stumm, umso mehr haben die beiden Kritiker (Stefanie Panzenböck und Martin Zwischenberger) zu sagen. Moderator und Plaudertasche Waltl hat mit wenig Budget eine interessante Herangehensweise gewählt. Neben den Gerichtsszenen, die ein wenig an Dürrenmatt erinnern, wird Halm auch im Wien von heute gezeigt und seiner Musik wird bei einem Konzert in Wies Platz gegeben. Prädikat: Sehens- und hörenswert. Premiere hatte der Kurzfilm im November, kommendes Jahr soll er im TV gezeigt werden. Bestellungen unter www.der-waltl.at

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