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Stück des Monats März

Familie Penner. Sex, Drugs & Rock’n’Roll im Theater im Keller, Graz.

Die Dokusoap von Martin G. Wanko geht in die nächste Runde. Franz Penner ist in Karenz, plant aber zugleich ein Comeback als Rocker mit seinem Bruder Heinz. Die „Eggenberg Temptations“ sind nicht das einzige, das er seiner Frau lieber verschweigt. Da wäre auch ein Platzsturm bei einem GAK-Match und ein seltsames Sex-Spielzeug, das er im Wohnzimmer findet. Wie gewohnt, ist das Stück rund um die Familie aus Graz-St.Peter heiter und kurzweilig. Wanko gelingt es nun schon zum wiederholten Male, authentisches zeitgemäßes Volkstheater auf die Bühne zu bringen. Boulevard im wahrsten Sinne des Wortes. Wobei sogar kulturell Relevantes passiert. So werden etwa schöne alte steirische Ausdrücke wie „Netsch“ für Kleingeld hochgehalten. Flott, wenn auch nicht unbedingt jugendfrei, inszeniert von Alfred Haidacher. Wie gehabt mit sehr guten schauspielerischen Leistungen des gesamten Teams, dem die Penner sichtlich Spaß machen. Das Premierenpublikum war begeistert, nicht zuletzt auch vom Auftritt der „Undertakers“, der früheren Band von Penner-Star Eik Breit, die von der Familie Penner gesanglich unterstützt wurde.

Infos und Termine

Fotos „Pennerband“ und „Premierenpolitpromis“, copyright Haubentaucher.

3 Antworten auf „Stück des Monats März“

für alle Nicht-Grazer und innen: die beiden Herren kurz vorgestellt. Links Ex-ÖVP-Stadtrat Werner Miedl. Rechts SPÖ-Stadtrat Wolfgang Riedler. Wahrscheinlich haben sie an diesem Abend festgestellt, dass sie nicht nur vier Buchstaben im Familiennamen gemeinsam haben, sondern auch einen ähnlichen Humor. Haben sich nämlich ziemlich "abpeckt", wie man bei uns sagt.

…da hatten wir ja zwei herausragende Vertreter der politischen Zunft als Premierengäste…was für eine Freude…ein "narbengesichtiger" Wikianer und ein in seiner "gesichtslosen" Verwechselbarkeit von einer Ex-SPÖ-Hoffnung zum Allerweltslokalpolitiker verkommener Stadtrat.Wer von beiden da jetzt links oder rechts steht ist völlig egal! Aber wenn die Ehefrauen und ihre Mitte-Platzhalter sich gut unterhalten haben, paßt ja alles…oder?

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