Kategorien
Film Interviews Künstler/innen Podcast

Podcast#52: Christoph Schwarz. Wie man Steuergeld verbrennt.

„Mir ist lieber Aktivismus, der ein bisschen was von Kunst hat, als Kunst, die sich aktivistisch gibt.“

Christoph Schwarz ist einer der originellsten Filmregisseure dieses Landes. Sparschwein, sein neuester Streifen, ist zugleich sein erster Langfilm. Er liebt das Spiel mit Wahrheitsebenen, er vermengt Kunst mit Aktivismus, verbrennt Geld aus dubioser Herkunft und züchtet Kartoffeln am Kreisverkehr. Er nutzt Cabrios als Kräuterbeete. Und er spielt in seinen Filmen der Einfachheit halber sich selbst. Die Stimme im jüngsten Film allerdings, die kommt von einem ganz großen heimischen Schauspieler.

Im Interview erzählt Christoph Schwarz, wie lange er an seiner „Mockumentary“ gearbeitet hat, warum die Polizei soweit eh okay ist, die Wiener Stadtpolitik aber in ihrer Verkehrspolitik in den 60er Jahren stecken geblieben ist. „Wir rasen in den Klimakollaps, einfach aus Bequemlichkeit“, manchmal vergeht auch dem grundsätzlich humorvollen Filmemacher das Lachen.

Ein ebenso interessantes wie amüsantes Gespräch können wir Euch versprechen, liebe Hörerinnen und Hörer. Gebt uns eine Chance und nehmt euch eine Dreiviertelstunde eurer kostbaren Zeit.

Infos über die Arbeiten und Trailer von Christoph Schwarz gibt es hier: http://christophschwarz.net/blog/

Tipp: Das Sparschwein kann man am 25. Juli, am 5. und 6. August 2024 in Wien sehen.

Eine Produktion von DAS POD.
Idee & Moderation: Wolfgang Kühnelt, www.haubentaucher.at

Foto: Alex Stegisch / DAS POD

 

2 Antworten auf „Podcast#52: Christoph Schwarz. Wie man Steuergeld verbrennt.“

Schon wieder so ein aufgeschlossener Bürgerbursche, der gute Sachen zum Thema Klimapolitik, vereitelter Verkehrswende, sozialer Zusammenhang der Kommunal- Verkehrs- und Kulturpolitik mit der Zuspitzung der Klassengegensätze macht und unter der Verständnislosigkeit des Proletenpöbels leidet, Derweil kann er sich künstlerisch selbstverwirklich . Das ist schön und ich find seine Sachen ja auch gut- aber trotzdem weiß ich dass vier Fünftel der Stadtbewohner im Kampf ums Überleben ganz andere Probleme haben. Aber den Film schau ich mir an, wenn ich auch mit dem Zugang fremdel.

Das mit dem Proletenpöbel hätten wir so überhaupt nicht gehört. Oder ist damit die Kritik an der regierenden SPÖ gemeint? Da würde ich Politik nicht mit Volk verwechseln. Wir jedenfalls freuen uns auch über Hörer, die ein wenig “fremdeln”, das ist per se nichts Schlechtes. Und: Der Film ist super!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert