Gleich vorweg: Schön ist anders. Das
Büchlein ist wohl absichtlich
in ein ziemlich Atem beraubendes Layout
gezwängt worden. Allein die Titelseite
schmerzt gehörig. Aber weiter drinnen
zeigen die Texte von wichtigen Teilen der
jüngeren Literatur-Generation in Österreich
großteils Qualität und Originalität.
Die Zugänge zum allseits beliebten Horror-Szenario
Schwarzer Freitag sind denkbar
unterschiedlicher Natur.
Der hochprozentige Charme des Vorarlbergers
Stefan Alfare ist einer der absoluten Höhepunkte,
ein zweiter kommt von Peter Glaser, einem
Autor, der weit mehr (mediale) Beachtung verdienen
würde. Der zweite Teil des Buches nennt
sich Über dem kontrollierten Himmel
und ist wie der Schwarze Freitag
das Endresultat eines Lese-Marathons im Forum
Stadtpark. Die Autoren und innen in
alphabetischer Reihenfolge: Stefan Alfare,
Thomas Ballhausen, Christoph W. Bauer, Xaver
Bayer, Günter Eichberger, Petra Ganglbauer,
Peter Glaser, Wilhelm Hengstler, Christof
Huemer, Gerhard Jaschke, Hanno Millesi, Kathrin
Resetarits, Andrea Sailer und Martin G. Wanko.