Haubi im März 2006:
Die WM 2006, Fußballdiktatur made in Germany


Schön langsam treiben sie es mit ihren Vermarktungsideen eindeutig zu bunt, die Herren vom Organisationskomitee der Fußball-WM und ihre Kumpels vom Weltverband FIFA. Zuerst die monatelange bürokratische Wahnsinnsaktion mit der Verteilung der Tickets, dann die Einrichtung einer „offiziellen Website“, die lediglich als schwer zu findende Unterseite von yahoo existiert und dann das: Allen Ernstes ist geplant neben einer exklusiven Werbe-Bannmeile für die Top-Sponsoren rund um die Stadien auch eine „neutrale Zone“ in den deutschen Fußballstädten zu etablieren. Dort sollen im Umkreis von dutzenden Kilometern keine Werbeschilder, Fahnen etc. von Firmen zu sehen sein, die nicht mit der WM in Verbindung stehen. Das könnte letztlich dazu führen, dass Würstelstände verklagt werden, weil sie eine Pepsi-Fahne tragen, zufällig benachbarte Fußballstadien ihren Namen unkenntlich machen müssen und selbst Weltkonzerne gezwungen sind, ihre Firmenzentralen zu verhängen.

Quelle: Rund Nr. 8 (März 2006)

 

Haubentaucher des Monats Feber 2006: Die Mozart-Hyper

Haubentaucher des Monats Jänner 2006: Retrostar, Designer jenseits der Scherzgrenze

Haubentaucher des Monats Dezember 2005: Roland Koch (CDU), Spaßverderber

Haubentaucher des Monats November 2005: Les Owen, polizeibekannter Raser

 

und hier gehts nach Hause…