Haubentaucher des Monats November: Les Owen, polizeibekannter
Raser
Chief Superintendent Les Owen, einer der ranghöchsten
Polizisten in London ist zuständig für
die Verkehrssicherheit in der britischen Metropole.
In dieser Funktion sprach er immer wieder davon,
dass Raserei töte und appellierte an die Vernunft
der Menschen.
Doch im Frühjahr dieses Jahres hatte er es
selbst unheimlich eilig: Les Owen und sein Chauffeur
fuhren mit über 130 km/h im Stadtgebiet, wo
gerade einmal 60 Kilometer pro Stunde erlaubt gewesen
wären. Und das nur, weil der Chef fürchtete,
zu spät zu einem Termin zu kommen. Angeblich
soll Owen dabei auch andere Autofahrer lauthals
aufgefordert haben, auszuweichen und endlich
mal in ihre Spiegel zu sehen. Aufgeflogen
ist die Sache durch einen Zufall: Owen fuhr an einem
Unfallort vorbei und als routinemäßig
die Videoaufzeichnungen seines Wagens ausgewertet
wurden, fiel den Ermittlern auf, wie rasant der
Chief Superintendent unterwegs war. Nun wurde der
oberste Verkehrspolizist Londons offiziell verwarnt.
Quelle: http://news.telegraph.co.uk/news/main.jhtml?xml=/news/2005/04/17/nspeed117.xml
sowie Der Standard vom 25. 10.